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Zug versucht, Fans und Sponsoren zu beruhigen


21/07/2026

Dies tat er in folgender Mitteilung: 

Der EVZ setzt auf Klarheit, Dialog und eine starke Zukunft

Die vergangenen Wochen waren ereignisreich und haben viele Fragen aufgeworfen, insbesondere zu personellen Veränderungen beim EVZ. Der Klub nimmt diese Fragen ernst und hat aus diesem Grund am 20. Juli Vertreterinnen und Vertreter von Fans sowie Gönnerinnen und Gönnern zu einem offenen Austausch eingeladen. Weitere Gespräche mit anderen Anspruchsgruppen werden folgen.

Für den EVZ sind diese Ereignisse nicht der Abschluss, sondern der Beginn eines Entwicklungsprozesses. Ziel ist es, den EVZ mit weiteren Massnahmen nachhaltig zu stärken und zukunftsorientiert aufzustellen.

 

Für den Verwaltungsrat ist klar, dass die Weiterentwicklung des EVZ gemeinsam mit Fans, Sponsoren, Gönnerinnen und Gönnern sowie weiteren Anspruchsgruppen gestaltet werden soll. Verwaltungsratspräsident Hans-Peter Strebel: «Der EVZ gehört nicht mir. Ich halte zwar die Mehrheit der Aktien, aber ein Sportklub gehört auch seinen Fans, Sponsoren, Gönnerinnen und Gönnern und der ganzen Region. Wir müssen die Menschen besser mitnehmen und den Dialog stärken – auch mit den Medien. Daran arbeiten wir.»

 

HP Strebel dankte zudem erneut Reto Kläy und Patrick Lengwiler für ihre geleistete Arbeit. Gleichzeitig stellte er fest, dass die Kommunikation in Bezug auf Ton, Timing und Erklärung nicht gut gewesen sei. Es sei zu wenig aufgezeigt worden, dass es für die nächste Phase Veränderungen braucht. «Der EVZ hat nach zwei Meistertiteln hohe Ansprüche und will wieder ganz vorne mitspielen. Sportlich waren wir beim Men’s Team in den letzten Jahren nicht dort, wo wir sein wollen. Daraus ergibt sich die Pflicht, genau hinzuschauen: bei der sportlichen Führung und Entwicklung, beim Kader, bei den Rollen, beim Trainingsalltag und bei der Zusammenarbeit zwischen EVZ und OYM», erklärte HP Strebel.

 

«Der EVZ hat eine starke Basis. Wir haben engagierte Mitarbeitende, eine treue Fanbasis, starke Partner, leisten wichtige Nachwuchsarbeit und verfügen über eine Infrastruktur, um die uns viele beneiden. Doch eine starke Basis ist kein Grund, stehen zu bleiben. Sie ist ein Grund, sich weiterzuentwickeln. Gerade die Entwicklung des Women & Girls Programms, des Nachwuchses und der Academy zeigen, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben.»

ZWEI SCHWERPUNKTE
Mit den im Juni kommunizierten Neubesetzungen der Positionen CEO und GM stellt sich der EVZ somit neu auf. Ein solcher Einschnitt bringt Veränderungen mit sich. Entsprechend stehen aktuell folgende Schwerpunkte im Zentrum:

 

Governance des Verwaltungsrats

Der Verwaltungsrat überprüft Governance, Arbeitsweise und Zusammensetzung mit dem Ziel, den EVZ langfristig stark, zukunftsfähig und breit abgestützt aufzustellen. Im Fokus steht dabei die Frage, welche Kompetenzen, Erfahrungen und Perspektiven der Verwaltungsrat benötigt, um die strategischen Herausforderungen des EVZ erfolgreich zu bewältigen. Die Ergebnisse dieser Überprüfung sowie allfällige daraus abgeleitete Massnahmen sollen bis zur Generalversammlung der EVZ Holding am 26. Oktober 2026 vorliegen.

 

Zusammenarbeit mit dem OYM

Die Zusammenarbeit mit dem OYM wird zudem sorgfältig überprüft und weiterentwickelt, damit der EVZ auf dem Weg zum sportlichen Erfolg optimal unterstützt werden kann. Der Dialog läuft auf mehreren Ebenen konstruktiv weiter.

 

«Ich bin weiterhin überzeugt, dass das OYM eine grosse Chance ist. Für den EVZ, aber auch für den Schweizer Sport. Moderne Athletik, Rehabilitation, Ernährung, Forschung und Ausbildung sind allesamt entscheidende Elemente im Spitzensport. Aber ich habe auch verstanden: Im Eishockey reicht individuelle Leistungsentwicklung allein nicht aus. Eine Mannschaft braucht Nähe, Emotionen, eine Kabinenkultur, gemeinsame Rituale, Identifikation und ein Zuhause. Das hat uns die Mannschaft auch sehr konstruktiv mitgeteilt. Die Spieler haben nicht gesagt: ‘Wir wollen kein OYM’. Sie haben gesagt: ‘Wir wollen die Stärken von EVZ und OYM besser verbinden’. Genau das ist der richtige Ansatz. Es geht nicht um ein Entweder-oder. Es geht um das richtige Zusammenspiel,» so HP Strebel.

 

Im Austausch hat der Verwaltungsrat zudem unterstrichen, dass er das gemeinsame Ziel verfolgt, den EVZ zu einem modernen, erfolgreichen und emotionalen Eishockeyklub mit Seele zu führen. Auf dieser Grundlage wollen wir aufbauen und den Klub mit Klarheit und Weitsicht in die Zukunft führen.