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Swiss League: Eine Reform unter dem Dach der National League?


02/09/2026

Ein wiederkehrendes Thema: Die Swiss League tut sich weiterhin schwer, ihren Platz zwischen professionellem und Amateureishockey zu finden. Oft fehlen die nötigen Ressourcen, um eine wirklich solide Zukunft aufzubauen. Mehrere Teams haben die Liga in den letzten Jahren bereits verlassen, was diesen Punkt verdeutlicht.

Die Ankunft von Marc Lüthi als Präsident von Swiss Ice Hockey könnte jedoch einen neuen Weg eröffnen: Die Swiss League unter das gleiche Dach wie die National League zu stellen. Die beiden Profiligen würden somit gemeinsam geführt, mit einer klareren Trennung zwischen professionellem und Amateureishockey, wobei letzteres weiterhin in der Verantwortung des Verbandes bliebe. Dies ist jedenfalls die Vision, die heute Morgen von Klaus Zaugg vorgestellt wurde.

Eine solche Annäherung könnte die Sichtbarkeit der Meisterschaft schnell verbessern. Die erste vorgeschlagene Idee ist insbesondere, eine professionelle und einheitliche TV-Produktion für alle Spiele einzuführen, um die derzeit von den Clubs individuell durchgeführten Übertragungen der Swiss League zu ersetzen. Diese Bilder könnten dann auf MySports und bei einigen lokalen TV-Sendern ausgestrahlt werden und würden somit eine wesentlich bessere, qualitativ hochwertigere Sichtbarkeit bieten, um neue Sponsoren zu gewinnen.

Über den Medienaspekt hinaus könnte eine gemeinsame Führung auch die Diskussionen über die Bewegungen zwischen den beiden Divisionen erleichtern, sei es eine mögliche Reduzierung der National League oder eine größere Durchlässigkeit zwischen den beiden Niveaus mit einem direkteren Aufstiegs- und Abstiegsystem.

Im Gegenzug würde die National League auf ihr Projekt verzichten, eine eigene U23-Liga zu gründen, die den Swiss League Clubs ihre besten jungen Spieler entziehen könnte.