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Harri Pesonen: Eine Schweizer Ära geht nach elf Saisons zu Ende, doch die Motivation ist ungebrochen


01/09/2026

Nach vierzehn Jahren im Ausland hat Harri Pesonen beschlossen, nach Finnland zurückzukehren. Mit 38 Jahren hat sich der Stürmer für zwei Saisons bei seinem Stammverein JYP verpflichtet und beendet damit ein langes internationales Abenteuer, in dem die Schweiz eine zentrale Rolle spielte. Dies teilte er in einem sehr schönen Text mit, veröffentlicht von Ilta Sanomat.

Pesonen kam 2014 nach einem Aufenthalt in Nordamerika nach Lausanne und verbrachte vier Saisons im Trikot des LHC. 2018 wechselte er zu den SCL Tigers, wo er sich schnell als eine der Schlüsselfiguren des Teams etablierte.

Abgesehen von einer einjährigen Unterbrechung in der KHL verbrachte der Finne schliesslich elf Jahre in der National League. Eine Langlebigkeit, die seine Bedeutung in der Schweizer Meisterschaft unterstreicht.

In Langnau erreichte Pesonen einen neuen Meilenstein, indem er Kapitän wurde. Im Jahr 2022 vertraute ihm der Verein das «C» an, eine Verantwortung, die er in seinen letzten vier Saisons behielt. Eine wichtige Anerkennung für jemanden, der zuvor noch nie Kapitän gewesen war.

«Das gab mir das Gefühl, etwas Richtiges getan zu haben. Dass mich jemand als fähig betrachtet, ein Team zu führen», erklärt er zu seiner Ernennung.

Sein Aufenthalt in der Schweiz ermöglichte es ihm auch, ein wahres zweites Zuhause aufzubauen. Pesonen lebte dort elf Jahre lang mit seiner Familie und fand besondere Verbundenheit zu Langnau, wo er schwierige Saisons erlebte, insbesondere im Kampf um den Ligaerhalt, aber auch zahlreiche persönliche Erfolge feierte.

Seine Rolle als Kapitän führte ihn insbesondere dazu, die Bedeutung seiner Verantwortung auch ausserhalb des Eises zu erkennen.

«Es genügt nicht mehr, einfach seine Arbeit zu tun. Man muss verstehen, was um einen herum geschieht und wie das eigene Verhalten andere beeinflusst», erzählt er.

Nun zurück bei JYP, betrachtet Pesonen seinen Abschied aus der Schweiz jedoch nicht als das Ende seiner Karriere. Er möchte seine Erfahrung nutzen, um seinem Stammverein dabei zu helfen, eine führende Rolle zu spielen.

Sein Vertrag läuft bis zum Frühjahr 2028, doch der Finne schliesst eine Verlängerung nicht aus. «Ich werde zurücktreten, wenn ich nicht mehr mithalten kann oder wenn der Spass verschwindet. Ich habe noch nicht das Gefühl, dass der Tank leer ist.»