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Vier Wochen nach Beginn der NHL Saison 2026-2027


27/10/2026

Die reguläre Saison 2026/27 der NHL erreicht am Dienstag, den 27. Oktober, die Vier-Wochen-Marke. Einige ausgewählte Statistiken von #NHLStats zu diesem Anlass:

Auf Kurs zu 200 Punkten: Der amtierende Art-Ross-Trophy-Gewinner Connor McDavid erreichte als schnellster Spieler der NHL-Geschichte die Marke von 20 Vorlagen in einer Saison (9 Spiele), legte nach nur drei Wochen bereits ein Viertel des Weges zu seiner zehnten 100-Punkte-Karrieresaison zurück und steuert mit 8-25—33 in 11 Spielen auf eine Saison mit 252 Punkten zu (bislang knackte nur Wayne Gretzky viermal die 200-Punkte-Marke). McDavid liegt nach elf Saisonspielen historisch nur hinter Mario Lemieux (3x) auf Rang zwei der ewigen Bestenliste. Zwei Tage vor der ersten „Battle of Alberta“ bei Prime Wednesday Night Hockey – gefolgt von einer Reise durch das Tristate-Gebiet, bei der Edmonton seinen Franchise-Startrekord von 5-0-0 auf fremdem Eis ausbauen will – führen die Oilers die Western Conference an, belegen mit einer Punktquote von 77,3 % Rang zwei der NHL und stellen drei der fünf 20-Punkte-Scorer der Liga: Neben McDavid stehen auch Leon Draisaitl und Evan Bouchard bereits bei über 20 Zählern.

Die beiden Finalisten starten bärenstark: Eine Siegesserie von sieben Partien brachte die Hurricanes zu einer Startbilanz von 9-2-2 – die beste Zwischenbilanz eines amtierenden Stanley-Cup-Champions nach 13 Spielen seit Vegas 2023/24. Auch die Golden Knights meldeten sich nach der Finalniederlage von 2026 eindrucksvoll zurück und teilen sich mit 8-4-1 (17 Punkte) die Spitzenposition in der Pacific Division bei Siegen und Punkten. Zusammen sorgten Carolina (7-2-1) und Vegas (8-2-0) dafür, dass erstmals seit über 40 Jahren der amtierende Stanley-Cup-Sieger und der Finalist jeweils mindestens sieben Siege in ihren ersten zehn Saisonspielen feierten; zuvor war dies in der NHL-Historie nur 1985/86 (Edmonton und Philadelphia mit je 8) sowie 1975/76 (Philadelphia: 7; Buffalo: 8) der Fall.

Gipfeltreffen der Spitzenklubs im Osten auf ESPN: Die Hurricanes sind das bislang einzige 20-Punkte-Team der Liga, doch die Bruins führen die NHL mit einer Punktquote von 79,2 % (9-2-1) an – unmittelbar vor dem ersten direkten Aufeinandertreffen beider Klubs morgen zum Auftakt eines ESPN-Doppelspieltags (01:00 Uhr MESZ / 8 p.m. ET). Der neue Kapitän David Pastrnak, der nun mit Hall-of-Fame-Kandidat Patrice Bergeron als drittbester Torschütze der Vereinsgeschichte gleichzog, sowie das Goalie-Tandem Jeremy Swayman und Michael DiPietro bescherten Boston das beste Torverhältnis nach zwölf Spielen seit mehr als 40 Jahren. Zur Erinnerung: DiPietro feierte bei Bostons „Hockey Fights Cancer“-Abend seinen ersten Karriere-Shutout und widmete diesen Erfolg seiner Mutter, die an Krebs verstarb, als DiPietro fünf Jahre alt war.

Owetschkins Abschiedstournee beginnt: Der ewige NHL-Rekordtorschütze Alex Owetschkin gab – am 21. Jahrestag seines Ligadebüts und unmittelbar vor seinem 101. Aufeinandertreffen mit Sidney Crosby – bekannt, dass die Saison 2026/27 seine letzte sein wird. Owetschkins erstes Saisontor war der 1.007. Treffer seiner NHL-Laufbahn inklusive Playoffs, aber der allererste mit Vorlagen durch ein Brüderpaar. Owetschkin fehlen noch neun Tore, um Wayne Gretzky (1.016) für die meisten Tore der Ligageschichte (Hauptrunde und Playoffs kombiniert) einzuholen, ein Assist, um mit Nicklas Bäckström als Rekordvorlagengeber der Capitals gleichzuziehen, und er nähert sich weiteren Karriere-Meilensteinen bei Punkten (9 fehlen bis 1.700) und absolvierten Spielen (17 fehlen bis 1.600). Die nächste Station auf Owetschkins Abschiedstour ist am Donnerstag in Nashville.

Kaprizov mit furioser Frühform: Der Topfavorit auf eine Trophäe, die Owetschkin bereits neunmal gewann, heißt Kirill Kaprizov. Mit einem Schnitt von genau einem Tor pro Spiel (13 Tore in 13 Spielen) führt er das frühe Rennen um die Maurice „Rocket“ Richard Trophy an. Kaprizov, seit seinem Ligaeinstieg unter den fünf besten Torjägern der NHL und bereits Rekordtorschütze der Wild, erreichte als erster Spieler in Minnesotas Geschichte als Erster der Liga eine zweistellige Anzahl an Saisontoren. Ihm bleiben in diesem Monat noch zwei Spiele, um den NHL-Rekord für die meisten Tore in einem Oktober anzugreifen.

Internationale Torjäger prägen die Torquote: Mit einem Torschnitt von 6,3 Treffern pro Spiel liegt die Torquote der NHL in dieser Saison zum fünften Mal in Folge und zum neunten Mal in den letzten zehn Spielzeiten bei mindestens 6,0 nach 184 Partien. Die drei Führenden der Torschützenliste stammen aus drei verschiedenen Ländern, wobei Leon Draisaitl (Deutschland) und Artturi Lehkonen (Finnland) um die Ligaspitze kämpfen – in einer Spielzeit, in der die NHL reguläre Saisonspiele in ihren beiden Heimatländern austrägt.

Blick nach Europa: In zwei Wochen eröffnen Seattle und Carolina den internationalen Spielplan mit zwei Partien in Helsinki im Rahmen der NHL Global Series Finland. Mit vier verbleibenden Partien vor dem ersten Übersee-Auftritt weist der Kraken (7-4-1) den besten Zwölf-Spiele-Start seiner sechsjährigen Ligazugehörigkeit auf, angeführt vom finnischen Stürmer Kaapo Kakko. Der deutsche Stürmer Tim Stützle legte den besten Saisonstart seiner Karriere bei den Toren hin (8 in 12 Spielen) und die Senators (8-4-0) verbuchen die meisten Siege zu diesem Zeitpunkt seit 18 Jahren, während sie sich auf die Rückkehr der NHL nach Deutschland mit zwei Spielen gegen Connor Bedard und die Blackhawks in Düsseldorf im Dezember vorbereiten.

Weitere historische Meilensteine: Sidney Crosby stellte den Rekord von Ray Bourque für die meisten Assists bei einem einzelnen Franchise ein; Nikita Kucherov stieg zum ewigen Topscorer von Tampa Bay auf (der dritte Meilenstein dieser Art innerhalb von zehn Monaten); Connor McDavid (1.237 Punkte in 800 Spielen) und Auston Matthews (436 Tore in 700 Spielen) zählten zu den historischen Spitzenreitern bei ihren Jubiläumsspielen; in Chicago stieg Patrick Kane zum Allzeit-Führenden bei den Vorlagen unter den in den USA geborenen Spielern auf und nähert sich nun der Marke von 900 Assists; und Quinn Hughes feierte sein erstes Auswärtsspiel in Vancouver, indem er als zweitschnellster US-amerikanischer Verteidiger der NHL-Geschichte 500 Karrierepunkte erreichte.

Brüderliche Glanztaten auf dem Eis: Unter den 17 Brüderpaaren in den Eröffnungskadern – und Teil der Rekordmarke von sieben Brüderpaaren, die in dieser Saison als Teamkollegen aufliefen – sorgten Brady und Matthew Tkachuk beim NHL Frozen Frenzy für Schlagzeilen: Sie kombinierten zum ersten lupenreinen Hattrick der NHL-Geschichte, bei dem alle drei Treffer vom eigenen Bruder vorbereitet wurden. Brady wurde kurz darauf der dritte Spieler der NHL-Geschichte mit aufeinanderfolgenden lupenreinen Hattricks und die Panthers das erste Team, dem drei solcher Dreierpacks in Serie gelangen. Insgesamt spielen in dieser Saison sieben Brüderpaare im selben Team – Einstellung des NHL-Rekords aus der Saison 1985/86.

Heimstärke dominiert: Drei Teams weisen vor heimischem Publikum eine makellose Bilanz auf: die Rangers (6-0-0), das Lightning (5-0-0) und die Wild (4-0-0). Igor Shesterkins Torhütertor und Alexis Lafrenières Hattrick in der „Battle of New York“ bescherten den Rangers den besten Heimstart im Madison Square Garden seit über 35 Jahren sowie die Einstellung der zweitlängsten Heimsiegserie zu Saisonbeginn in der 100-jährigen Klubgeschichte. Tampa Bay kann seine Bestmarke am Donnerstag gegen Winnipeg einstellen, während Minnesota noch vier Heimsiege fehlen.

Neulinge im Rampenlicht: Insgesamt 29 Spieler (27 Feldspieler und zwei Torhüter) feierten in dieser Saison ihr NHL-Debüt, darunter der mit 2,06 Metern größte Torhüter der NHL-Historie Cooper Black (Florida) sowie fünf Teenager: Nikita Klepov (Anaheim), Viggo Björck (Winnipeg), Gavin McKenna (Toronto), Alberts Smits (Rangers) und Ivar Stenberg (San Jose). Sie treten in die Fußstapfen des amtierenden Calder-Trophy-Gewinners Matthew Schaefer, der 2026/27 bereits Bobby Orr bei den Karrieretoren eines Abwehrspielers im Teenageralter überholte und mit einer Punkteserie von sechs Heimspielen zum Saisonstart ins Duell gegen Connor McDavid an Halloween auf Sportsnet geht.

Freiluft-Eishockey in der Central Division: Alle drei Freiluftspiele dieser Saison finden in der Central Division statt. Den Auftakt machte das Tim Hortons NHL Heritage Classic 2026 vor ausverkauftem Haus mit 32.343 Zuschauern in Winnipeg. Clayton Keller und die Mammoth führen die Western Conference bei den Siegen seit Neujahr an und blicken auf ihr Freiluftdebüt im Discover NHL Winter Classic an Silvester. Bei den Dallas Stars, Gastgebern der NHL Stadium Series 2027 und defensivstärkstem Team der Liga (nur 20 Gegentore), stellte Jake Oettinger mit drei Shutouts in seinen ersten sechs Saisonspielen die Bestmarke für US-Goalies ein.

Viel Eishockey bis zum ersten Saisonviertel: Bis zur ersten Saison-Zwischenbilanz am Dienstag, den 17. November, stehen das geschäftigste Halloween-Programm seit über einem Jahrzehnt, das Hockey-Hall-of-Fame-Spiel mit Connor Hellebuyck, zwei Spiele der Global Series in Finnland sowie das potenzielle 1.600. NHL-Spiel von Brent Burns am 14. November bei Saturday Night Hockey auf Sportsnet auf dem Programm (sein 1.028. Einsatz in Serie). Burns' Meilensteinspiel fällt zudem auf einen von 13 weiteren „Hockey Fights Cancer“-Spieltagen vor dem ersten Saisonviertel.