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Petri Matikainen bester Trainer Finnlands, Antti Raanta größter Flop


19/03/2026

Es ist die renommierte Tageszeitung Ilta-Sanomat, die ihre Auszeichnungen für die besten und die enttäuschendsten Leistungen der regulären Saison in Finnland vergibt. Dabei wurden zwei ehemalige Akteure der Schweizer Meisterschaft auf sehr unterschiedliche Weise gewürdigt – und dies eher gegenteilig zu dem, was man in der Schweiz von ihnen kannte.

Petri Matikainen wurde demnach einfach zum besten Trainer der Saison gekürt: 

"Wie bitte – weder Raimo Helminen noch Jouko Myrrä? Diese beiden Trainer führten an der Spitze kleinerer Vereine bemerkenswerte reguläre Saisons und hätten diese Trophäe sehr wohl gewinnen können. Sie konnten diese Saison jedoch dort fortsetzen, wo sie die vorherige beendet hatten.

Im Gegensatz dazu kam Matikainen in dieser Saison in eine Stadt, die im übertragenen Sinne blank lag und seit einem ganzen Jahrzehnt keine Playoff-Spiele mehr erlebt hatte. Schon zu Saisonbeginn war deutlich zu sehen, wie Matikainen den Kurs von JYP sofort korrigierte. Er führte den Verein aus der völligen Anonymität und verhalf ihm zu neuem Glanz. Die Handschrift des erfahrenen Trainers ist in allem, was JYP tut, spürbar."

Im Gegensatz dazu wurde Antti Raanta, der sich in Genf durchaus bewährt hatte, als enttäuschendster Spieler der Saison genannt:

"Nach 12 Jahren Abwesenheit erwartete man viel von diesem NHL-Veteranen, der in die Liiga zurückkehrte, doch er brachte in der regulären Saison praktisch nichts.

Raanta erwies sich als so verletzungsanfällig, wie befürchtet, und Lukko musste sich sogar im Laufe der Saison auf dem Torhütermarkt umsehen.

Wenn Raanta überhaupt aufs Eis kam, war das Ergebnis kaum überzeugend. Er konnte sich in keiner Weise auszeichnen. Seine Fangquote blieb weit unter 90 %, und die erhaltenen Gegentore waren deutlich zahlreicher, als man es angesichts seines Status 'hätte' erwarten müssen. Ein bitterer Nachgeschmack der Enttäuschung."