Kanada legt im Schlussdrittel zu und besiegt Dänemark
18/05/2026
Kanada musste bis zum letzten Drittel warten, um den Unterschied zu machen, bevor es Dänemark in Fribourg mit 4:1 besiegte.
In einem lange Zeit umkämpften Spiel brach Porter Martone den Bann bereits nach 28 Sekunden im dritten Drittel, indem er einen dänischen Puckverlust an der blauen Linie ausnutzte. Die Aktion wurde durch eine kollektive Sequenz von Macklin Celebrini und Sidney Crosby veredelt, wobei Letzterer Martone hinter die Verteidigung bediente und so für die Führung sorgte.
Kanada legte durch Gabriel Vilardi schnell nach, der das 2:0 mit einer Einzelaktion und einem präzisen Schuss über die Schulter von Nicolaj Henriksen erzielte. Wenige Augenblicke später kombinierten Celebrini und Crosby erneut, um Denton Mateychuk das Tor zum 3:0 zu ermöglichen.
Dänemark verkürzte den Rückstand durch Nick Olesen, der nach einer Aktion aus der Ecke heraus opportunistisch vor dem Tor zur Stelle war. Doch die Freude währte nicht lange. Crosby setzte sein Assist-Feuerwerk fort und fand Ryan O’Reilly für das vierte Tor, bevor er kurz vor Spielende mit einer vierten Vorlage Parker Wotherspoon bediente.
Das Spiel war zwei Perioden lang offen geblieben, trotz einer klaren kanadischen Überlegenheit bei den Schüssen (27:9 nach 40 Minuten). Der dänische Torhüter Nicolaj Henriksen hielt sein Team lange im Spiel, insbesondere gegen Celebrini und Crosby, während der kanadische Schlussmann Jet Greaves bei einigen gefährlichen Situationen eingreifen musste, darunter eine Chance von Felix Scheel gegen Ende des zweiten Drittels.
Auf dänischer Seite sah Trainer Mikael Gath, wie sein Team vierzig Minuten lang Widerstand leistete, bevor es dem kanadischen Druck nachgab, der durch ein deutlich schärferes drittes Drittel verstärkt wurde. Der Verteidiger Phillipp Bruggisser zeichnete sich im ersten Drittel insbesondere durch einen markanten Check gegen Dylan Holloway aus.
Kanada trifft im nächsten Spiel auf Norwegen, während Dänemark gegen die Slowakei antreten wird.