Kadererweiterung und Gehaltserhöhungen in der PWHL
30/10/2026
Die professionelle Eishockeyliga der Frauen (PWHL) und die Spielerinnenvereinigung (PWHLPA) haben sich auf eine Reihe von Änderungen geeinigt, die ab der Saison 2026/27 in Kraft treten werden. Vor dem Hintergrund, dass die Meisterschaft von acht auf zwölf Teams anwachsen wird, erhöht sich die reguläre Kadergrösse von 23 auf 24 Spielerinnen pro Formation. In Verbindung mit dieser Expansion generiert diese Massnahme im Vergleich zur vorangegangenen Spielzeit 104 zusätzliche feste Plätze. Das System der Reservespielerinnen wird demzufolge in der nächsten Saison nicht mehr zur Anwendung kommen und schafft Platz für einen neuen Mechanismus für Ein-Spiel-Verträge ("One-Game SPA"), der für aussergewöhnliche Notfälle im Aufgebot vorgesehen ist.
Auf finanzieller Ebene sieht die Vereinbarung eine Aufwertung vor: Die Mindestgrundgehälter wurden für 2026/27 auf 42 000 Dollar festgelegt und sollen bis 2030/31 schrittweise auf 52 500 Dollar ansteigen. Diese Anpassungen gelten sowohl für neue Verträge als auch für bestehende Abkommen, die unter diesen neuen Schwellenwerten lagen. Die im Gesamtarbeitsvertrag festgelegte Anforderung an das Durchschnittsgehalt deckt künftig sämtliche 24 Plätze jedes Teams ab. Die Trainingscamps beginnen am 18. November, bevor der Auftakt der regulären Saison für den 5. Dezember terminiert ist.