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Ein Überblick über alle Eishockey-Meistervereine in Europa


15/05/2026

Die Saison 2025-2026 ist nun in allen wichtigen europäischen Eishockeyligen beendet, mit zahlreichen Überraschungen, Bestätigungen und erstmaligen historischen Titelgewinnen.

In Österreich haben die Moser Medical Graz99ers Geschichte geschrieben, indem sie ihre erste Meisterschaft gewannen. In den Playoffs waren sie unantastbar und absolvierten einen perfekten Lauf von 12 Siegen in 12 Spielen, bevor sie den HC Falkensteiner Pustertal im Finale fegten. Lukas Haudum war mit 20 Punkten und dem MVP-Titel der überragende Spieler der Playoffs.

In Tschechien sicherte sich der HC Dynamo Pardubice nach 14 Jahren seinen ersten Titel. Angeführt von einem auch mit 40 Jahren noch entscheidenden Roman Červenka, gewann der Verein ein packendes Finale gegen Třinec dank eines Overtime-Tores in Spiel 6.

In Dänemark kehrten die Herning Blue Fox nach 14 Jahren Wartezeit an die Spitze zurück, dominierten die Liga und gewannen ihren 17. nationalen Titel, was einen Meisterschaftsrekord darstellt.

Im Vereinigten Königreich bestätigten die Belfast Giants ihre Dominanz in der Hauptrunde, indem sie den Meistertitel gewannen, obwohl sie bereits in der ersten Playoff-Runde überrascht wurden. Cardiff gewann schliesslich den Playoff-Titel.

In Finnland setzt Tappara seine Dynastie mit dem vierten Titelgewinn in fünf Jahren fort. Der Verein aus Tampere besiegte KooKoo in sieben Spielen nach einer hart umkämpften Serie.

In Frankreich sorgten die Boxers de Bordeaux für eine Überraschung, indem sie nach ihrem Sieg gegen Grenoble im Finale der Ligue Magnus den ersten Titel ihrer Geschichte gewannen.

In Deutschland gelang den Eisbären Berlin ein historischer Hattrick mit dem dritten DEL-Titel in Folge, maßgeblich angetrieben von ihrem Torhüter Jonas Stettmer, dem MVP der Finals.

In Ungarn und Rumänien (Erste Liga) verteidigte Gyergyói HK seinen Titel knapp dank eines entscheidenden Tores am Ende von Spiel 5.

In Norwegen setzt Storhamar seine Dominanz mit dem dritten Titel in Folge fort, angeführt von Jacob Berglund, dem MVP der Saison und der Playoffs.

In der Slowakei erlebte der HK Nitra einen spektakulären Titelgewinn, indem er im Finale einen 1:3-Rückstand aufholte und Slovan Bratislava in sieben Spielen besiegte – eine historische Saison für den Verein.

In Schweden dominierte Skellefteå AIK die SHL, sowohl in der Hauptrunde als auch in den Playoffs, wobei Oscar Lindberg zum MVP und Topscorer gewählt wurde.

Schliesslich, wie Ihnen sicherlich nicht entgangen ist, hat der HC Fribourg-Gottéron in der Schweiz seinen ersten nationalen Titel nach einem Marathon-Finale gegen Davos gewonnen. Die Entscheidung fiel in der Overtime von Spiel 7, in einer Serie, die insgesamt von vier Verlängerungen geprägt war.