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Boston und Alina Müller als Erste für die Playoffs qualifiziert


30/03/2026

Die Boston Fleet, unbestrittener Ligaprimus, ist bereit, Geschichte zu schreiben und in die Playoffs einzuziehen. Mit einem 4:2-Sieg über die Minnesota Frost am Sonntag hat sich die Boston Fleet als erstes Team einen Platz in den Playoffs um den Walter Cup 2026 gesichert.

Diese Qualifikation ist nicht nur die zweite Playoff-Teilnahme in der Geschichte der Fleet, sondern auch die früheste, die jemals in der Geschichte der PWHL verzeichnet wurde, und das sechs Spiele vor dem Ende der regulären Saison.

Die Rekordjagd geht für Boston weiter. Mit bisher 51 gesammelten Punkten durch Siege in der regulären Spielzeit ist die Fleet das zweite Team in der Ligageschichte, das eine solche Punktzahl erreicht hat. Ein weiterer Sieg innerhalb von 60 Minuten würde es ihnen ermöglichen, die Montreal Victoire des letzten Jahres zu übertreffen und einen neuen Saison-Punkterekord aufzustellen.

Der Sieg am Sonntag war auch der 13. in der regulären Spielzeit für Boston und egalisierte damit den Rekord der Toronto Sceptres aus der ersten PWHL-Saison. Mit insgesamt 18 Erfolgen fehlen der Fleet nur noch ein Sieg zum Rekord von 19, der seit letztem Jahr von Montréal gehalten wird.

Dieser Verlauf markiert eine spektakuläre Kehrtwende für die Fleet. Nachdem sie letztes Jahr die Playoffs verpasst hatten, infolge einer Niederlage gegen die Frost am letzten Spieltag der regulären Saison, hat sich Boston diese Saison als dominierende Kraft etabliert. Trotz des Weggangs von Spielerinnen wie Hilary Knight und Hannah Bilka zum neuen Expansionsteam Seattle Torrent haben mehrere Spielerinnen ihr Leistungsniveau gesteigert.

Unter ihnen hat Alina Müller ihren Status als eine der besten Spielerinnen weltweit endgültig gefestigt. Die Rookie Haley Winn und Kapitänin Megan Keller sind ihrerseits ernstzunehmende Kandidatinnen für den Titel der Verteidigerin des Jahres.

Die Fleet hatte bereits in der ersten Saison der Liga für Furore gesorgt, als sie die Playoffs erreichte. Damals hatte Frankel das Team zu einem Überraschungssieg gegen Montréal im Halbfinale geführt, bevor es sich nach einer spannenden Fünf-Spiele-Serie gegen Minnesota geschlagen geben musste.