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« Eine Übergangsphase »: Reto Kläy zieht Bilanz nach dem Playoff-Aus und ist auf Trainersuche


29/03/2026

Nach dem Playoff-Ausscheiden gegen den HC Davos zieht der EV Zug eine nüchterne Saisonbilanz. Sportchef Reto Kläy räumt in der Zuger Zeitung ein, dass das Ausscheiden trotz ermutigender Zeichen am Saisonende logisch war.

Abgesehen von einem schwächeren Spiel zeigte der EV Zug solide Leistungen gegen Davos, was eine Fortsetzung des Aufwärtstrends war, der nach einem deutlichen Tief im Januar einsetzte. Der Club hatte sich im Play-In wieder aufgerappelt und ging mit einer positiveren Dynamik in die Playoffs. Dies reichte jedoch nicht gegen ein Bündner Team, das in den entscheidenden Momenten effizienter agierte.

Die Erkenntnis ist klar: Das Potenzial war vorhanden, wurde aber nicht voll ausgeschöpft. In den Schlüsselmomenten machten einige gegnerische Leader den Unterschied aus, während auf Zuger Seite die erwartete Leistung nicht immer abgerufen werden konnte.

Jenseits dieses Ausscheidens drängt sich für den Sportchef eine umfassendere Realität auf. Lange Zeit dominant, sieht Zug heute, wie sich die Konkurrenz verstärkt. Eine Entwicklung, die der Club akzeptiert und gleichzeitig betont, dass sie das hohe Niveau der Liga widerspiegelt.

Die Zeit ist nun reif für einen Übergang. Der historische Kern, eine Säule vergangener Erfolge, muss schrittweise einer neuen Generation Platz machen. Ein Vorhaben, das auf Dauer angelegt ist und mehrere Saisons benötigen wird, um Früchte zu tragen.

Die kommenden Wochen werden einer eingehenden Analyse gewidmet sein, sowohl auf sportlicher als auch auf struktureller Ebene. Die Trainerfrage ist ebenfalls Teil der Überlegungen, wobei Gespräche mit dem aktuellen Trainer sowie mit weiteren Profilen geplant sind.