Zürich und Biel liegen bei Kurashev, Bordeleau und Rohrer vorne
05/07/2026
Wir haben diesem Thema bereits mehrere Artikel gewidmet: Der Transfermarkt könnte mit den Situationen von Philipp Kurashev, Thomas Bordeleau und Vincenz Rohrer noch einige wichtige Bewegungen bereithalten. Alle drei verfügen über eine Schweizer Lizenz, was das Interesse mehrerer National League-Clubs bereits weckt. Watson gibt uns einen guten Überblick darüber.
Als Free Agents werden Kurashev und Bordeleau zuerst versuchen, einen neuen Vertrag in der NHL zu erhalten. Sollte dieser Versuch scheitern, würde eine Rückkehr in die Schweiz zu einer sehr ernsthaften Option.
Für Philipp Kurashev erscheinen die ZSC Lions als die grossen Favoriten. Sportchef Sven Leuenberger kennt den Spieler, den er bereits bei den Junioren trainierte, bestens und pflegt enge Beziehungen zu seiner Familie. Mehrere Verantwortliche sind der Meinung, dass Zürich in diesem Dossier einen klaren Vorsprung hat.
Thomas Bordeleau, Sohn des ehemaligen Bern- und Biel-Spielers Sébastien Bordeleau, könnte seinerseits zum HC Biel wechseln. Die ausgezeichneten Beziehungen zwischen seiner Familie, Sportchef Martin Steinegger und Trainer Christian Dubé bringen den Seeländer Club in eine ideale Position.
Laut mehreren Sportchefs wäre Bordeleau sogar ein besser für die National League geeigneter Spieler als Kurashev, insbesondere dank seines Profils als Center, der eine Linie führen kann.
Der Fall Vincenz Rohrer ist komplexer. Der junge Stürmer steht noch bis 2028 bei den Montréal Canadiens unter Vertrag und wartet auf die Absichten seiner Organisation. Er könnte in Nordamerika bleiben, erneut in die Schweiz ausgeliehen werden oder sein Vertrag könnte aufgelöst werden. Im letzteren Fall wären die ZSC Lions und Zug die besten Adressen für ihn, wobei Zürich einen Vorteil hat.
Schliesslich verfolgt auch der SC Bern diese verschiedenen Dossiers und setzt gleichzeitig seine Überlegungen zu einer möglichen Rekrutierung von Verteidiger Rodwin Dionicio fort, dessen Talent anerkannt ist, dessen Profil aber weiterhin Fragen aufwirft.