Recherche

Trennt sich der EV Zug von seinem vor einem Monat verpflichteten Coach?


24/06/2026

Das Beben beim EV Zug nimmt weiter an Dramatik zu. Wenige Tage nach der Entlassung von Sportchef Reto Kläy hat nun auch CEO Patrick Lengwiler seine Funktionen mit sofortiger Wirkung niedergelegt, wie wir Ihnen gestern berichteten.

In einer ungewöhnlichen Mitteilung erklärte der Klub, dass sein Verwaltungsrat Lengwiler bereits im Juni darüber informiert hatte, dass sein bis 2027 laufender Vertrag aufgrund strategischer Differenzen nicht verlängert werde. Angesichts dieser Situation kam derjenige, der auch die Rolle des Bauherrenvertreters für die Erweiterung der OYM Hall innehatte, zum Schluss, seine Verantwortlichkeiten nicht mehr wahrnehmen zu können, und bat um sofortige Freistellung.

Diese Ankündigung markiert das Ende eines wichtigen Kapitels in der jüngsten Geschichte des Klubs. Lengwiler widmete der Zuger Organisation 29 Jahre und spielte eine zentrale Rolle in ihrer Entwicklung, sowohl sportlich als auch institutionell.

Doch über diesen Abgang hinaus ist es vor allem das Klima der Instabilität, das Sorgen bereitet. Mehrere Beobachter, vom Watson-Portal zitiert, kritisieren die Führung des Verwaltungsratspräsidenten Hans-Peter Strebel, dem vorgeworfen wird, erhebliche Macht zu konzentrieren und direkt in die sportlichen und operativen Entscheidungen des Klubs einzugreifen.

Und laut demselben Portal soll die Unruhe so gross sein, dass bereits Spekulationen über die wackelnde Zukunft des neuen Trainers Lauri Marjamäki, der erst kürzlich aus Kloten verpflichtet wurde, kursieren.