Maxime Sauthier bereit für den nächsten Schritt – trotz moderatem Interesse der NHL-Teams
15/07/2026
Mit gerade einmal 18 Jahren setzt Maxime Sauthier seinen Aufstieg fort. Nach einer überzeugenden ersten Saison in der LHJMQ bereitet sich der aus Conthey stammende Spieler darauf vor, eine neue Herausforderung bei den Foreurs de Val-d'Or, seinem neuen Team, anzunehmen (lesen Sie hier). Der Schweizer Junioren-Nationalspieler hat auch die Aufmerksamkeit mehrerer NHL-Organisationen auf sich gezogen, obwohl er beim Draft 2026 letztendlich nicht ausgewählt wurde.
Der Walliser verheimlicht in einem Interview mit dem Nouvellisten nicht, dass ihm seine Ankunft in Kanada den Unterschied zum Schweizer Junioren-Eishockey deutlich gemacht hat: «Das Niveau ist wirklich hoch. Es hat nichts mit den U21 Elite Junioren in der Schweiz zu tun. Physisch ist es sehr hart. Am Anfang haben die Trainer von mir verlangt, mehr zu tun, weil ich zu sanft war. In der Schweiz sind wir eine solche Intensität nicht gewohnt. Bei jeder Präsenz auf dem Eis ist es ein Kampf um den Puck. Es gibt keine einfachen Tore, man muss sie sich erkämpfen und physisch den Preis dafür bezahlen.»
Nach einer Saison bei den Cape Breton Eagles wird Sauthier fortan die Farben der Foreurs de Val-d'Or verteidigen. Dieser Wechsel ist keine persönliche Entscheidung, sondern das Ergebnis der üblichen Funktionsweise der LHJMQ. «Ich wurde im Rahmen eines Trades mit vier Teams getauscht. Val-d'Or suchte einen Stürmer und einen europäischen Spieler. Eines Tages wurde mir einfach mitgeteilt, dass ich nächste Saison dort spielen werde.»
Auch wenn er seinen Namen beim NHL-Draft nicht gehört hat, weiss der Schweizer, dass mehrere Franchises seine Entwicklung genau verfolgen. «Ich hatte diesen Winter mehrere Kontakte. Ich nahm an Online-Konferenzen und Einzelinterviews mit Colorado, Toronto und Seattle teil. Ich habe auch verschiedene Fragebögen ausgefüllt. Das war sehr wertschätzend. Während des Drafts zeigte Toronto ein gewisses Interesse, aber ich wurde letztendlich nicht ausgewählt.»
Weit davon entfernt, diesen Misserfolg als Rückschlag zu betrachten, geht Sauthier mit Ehrgeiz in die nächste Saison.