Luc Tardif tritt im Oktober als IIHF-Präsident zurück
29/03/2026
Die Internationale Eishockey-Föderation (IIHF) hat ihrem Präsidenten Luc Tardif Tribut gezollt. Er hat beschlossen, nach über 25 Jahren engagierter Tätigkeit im Dienste des internationalen Eishockeys kein weiteres Mandat anzustreben.
Der französische Funktionär, 2021 an die Spitze des Verbandes gewählt, prägte eine entscheidende Ära für das globale Eishockey. Unter seiner Ägide lancierte die IIHF insbesondere ihren langfristigen Strategieplan ICE 26, der darauf abzielt, die Sportart weltweit zu entwickeln.
Seine Amtszeit war zudem geprägt von der Bewältigung der Covid-19-Pandemie, einschliesslich der Organisation olympischer Turniere unter strengen Hygieneauflagen. Parallel dazu stärkte Luc Tardif die Beziehungen zum Internationalen Olympischen Komitee sowie zu den grossen Eishockeyligen und -organisationen, wie der National Hockey League, der NHL Players’ Association und der Professional Women’s Hockey League. Dies trug massgeblich zur Rückkehr der besten Spieler an die Olympischen Spiele bei.
In der Überzeugung, dass der Verband heute auf einem soliden Fundament steht, befand er den Zeitpunkt für eine Übergabe der Amtsgeschäfte als passend. Er wird jedoch bis zum Ende seines Mandats im Oktober im Amt bleiben, um die Kontinuität der laufenden Projekte zu gewährleisten, insbesondere die Vorbereitung auf die nächsten Weltmeisterschaften und die Olympischen Winterspiele 2030.