ZSC Lions setzen auf Claude Julien und René Matte: Ein neues Kapitel beginnt
03/06/2026
Die ZSC Lions haben den Nachfolger von Marco Bayer gefunden. Der Zürcher Klub hat die Verpflichtung des kanadischen Trainers Claude Julien offiziell bekannt gegeben, der einen Zweijahresvertrag bis zum Ende der Saison 2027-2028 unterschrieben hat.
Der 66-jährige Julien kommt mit einer beeindruckenden Erfolgsbilanz. Der ehemalige Cheftrainer der Boston Bruins hat über 1'000 Spiele in der NHL geleitet und Boston 2011 zum Stanley Cup-Sieg geführt. Er war auch als Cheftrainer bei den New Jersey Devils und den Montréal Canadiens tätig.
In den letzten Jahren war er Teil der Organisation der St. Louis Blues, zuerst als Scout und dann als Assistenztrainer.
Auf internationaler Ebene feierte Claude Julien ebenfalls zahlreiche Erfolge mit Kanada, darunter die olympische Goldmedaille 2014, den World Cup of Hockey 2016 sowie eine Silbermedaille bei den Weltmeisterschaften 2022.
Sportchef Sven Leuenberger zeigte sich besonders begeistert von der Idee, einen so erfahrenen Trainer willkommen zu heissen.
«Claude verfügt über eine aussergewöhnliche Erfolgsbilanz. Überall, wo er war, hatte er Erfolg. Er ist es gewohnt, unter Druck zu arbeiten und beherrscht die Anforderungen des modernen Eishockeys perfekt. Er ist ein Trainer, der seinen Spielern nahesteht und gleichzeitig sehr anspruchsvoll ist.»
Julien wird nicht alleine in Zürich ankommen. Er wird von René Matte begleitet, der den Klub als Assistenztrainer verstärkt. Der 53-jährige Coach, der die doppelte Staatsbürgerschaft (Schweiz und Kanada) besitzt, kennt das Schweizer Eishockey bestens, da er die letzten neun Saisons bei Ambri-Piotta verbracht hat.
Der restliche Staff bleibt mit Fabio Schwarz, Magnus Wennström und Mattia Stendahl bestehen. Andreas Lilja hingegen wird seine aktuelle Rolle als Assistenztrainer verlassen, um eine neue Funktion innerhalb der Organisation zu übernehmen.
Mit der Verpflichtung eines so renommierten Trainers wie Claude Julien zeigen die ZSC Lions ihre Ambitionen klar auf: Sie wollen ihre Dominanz im Schweizer Eishockey fortsetzen und erneut europäische Spitzenplätze anstreben.