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Gefälschtes Covid-Zertifikat: Patrick Fischer vom internationalen Verband für vier Jahre gesperrt


10/09/2026

Der Internationale Eishockeyverband (IIHF) hat den ehemaligen Schweizer Nationaltrainer Patrick Fischer für vier Jahre gesperrt, wie die NZZ enthüllte. Diese Sanktion folgt auf den Abschluss der Untersuchung bezüglich der Verwendung eines gefälschten Covid-Impfzertifikats während der Olympischen Spiele in Peking und voraussichtlich auch bei der WM 2022 in Finnland. Der 51-jährige Trainer, der bereits im April von Swiss Ice Hockey kurz vor der Heim-WM entlassen worden war, sieht nun seinen letzten internationalen Einsatz vor den Olympischen Spielen 2026 in Mailand liegen. Sein Umfeld prüft nun die Möglichkeit, diese Entscheidung anzufechten.

Das Urteil verbietet Fischer, bis 2030 eine Nationalmannschaft zu übernehmen. Dies, obwohl sich Tschechien nach ihm erkundigt hatte und der deutsche Verband gemäss den Medienberichten sein Interesse an der Position des Cheftrainers ausgelotet hatte.

Obwohl das Urteil der IIHF eine Vereinstätigkeit nicht verbietet, bleibt die Ungewissheit bezüglich der Haltung von Swiss Sport Integrity bestehen: Eine Übernahme dieser Sperre durch die Schweizer Instanz würde ihn auch auf nationaler Ebene von jeglicher Funktion ausschliessen. Sein letztes Engagement bei einem Klub datiert vom Oktober 2015, als er vom HC Lugano, der damals das Tabellenende zierte, entlassen wurde.