Finnischer Verband läuft Sturm gegen Rückkehr Russlands: Gemeinsame Front in Vorbereitung
02/11/2026
In der Folge des am Freitag, 30. Oktober, durch den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) gefällten Urteils haben der finnische Eishockeyverband und mehrere weitere IIHF-Mitgliedsverbände Schritte eingeleitet, um alle möglichen Rechtsmittel zu prüfen, damit Russland weiterhin von den Weltmeisterschaften ferngehalten wird.
Der finnische Verband, der das gesamte Wochenende über intensiv mit seinen internationalen Amtskollegen in Kontakt stand, will gegenüber den Führungsgremien gemeinsam Gewicht in die Waagschale werfen. «Wir versammeln derzeit so viele Länder wie möglich in einer gemeinsamen Front, um der IIHF zu signalisieren, dass in der aktuellen Situation keines von uns gegen Russland spielen wird», erklärte Heikki Hietanen, Präsident des finnischen Verbandes. «Das fällt viel schwerer ins Gewicht, als wenn wir unsere Haltung lediglich isoliert bekannt geben würden.»
Der Vorstand des finnischen Verbandes, der am Montagabend zusammentrat, sprach sich dafür aus, alle verfügbaren Hebel zur Klärung dieser Situation in Bewegung zu setzen, gestützt auf die vorliegenden rechtlichen Grundlagen und das übergeordnete Interesse des finnischen Eishockeys. Die offizielle Haltung bleibt unmissverständlich: Finnland weigert sich, gegen Russland anzutreten, solange der Angriffskrieg gegen die Ukraine andauert.
Dieses brisante Dossier steht im Mittelpunkt der Beratungen der IIHF, deren Führungsgremium am Montag, 2. November, eine zweitägige Sitzung aufgenommen hat, die vollständig der Russland-Frage gewidmet ist. Als Vertreter Finnlands in diesem Gremium erinnerte Heikki Hietanen daran, dass es der IIHF obliege, die Ergebnisse nach Abschluss der Gespräche mitzuteilen, bestätigte jedoch, den finnischen Standpunkt bereits vor der Wiederaufnahme der Arbeiten am Dienstag unmissverständlich dargelegt zu haben.
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