Die Schweiz bezwingt Lettland und feiert den zweiten Erfolg
16/05/2026
Die Schweiz setzt ihren makellosen Lauf an der Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 fort. In Zürich sicherte sich die Schweizer Auswahl den zweiten Sieg in zwei Tagen, indem sie Lettland mit 4:2 dominierte. Ein logischer Erfolg angesichts der Schweizer Überlegenheit, auch wenn der lettische Torhüter Kristers Gudlevskis mit einer bemerkenswerten Leistung die Entscheidung lange hinauszögerte.
Die Schweizer übernahmen schnell die Kontrolle über das Spiel, trafen aber auf einen inspirierten Gudlevskis. Nino Niederreiter traf kurz vor der ersten Pause die Latte, während Roman Josi ebenfalls am lettischen Schlussmann scheiterte.
Trotz des ständigen Drucks endete das erste Drittel torlos. Auch Lettland hatte einige Möglichkeiten, insbesondere durch Martins Dzierkals, der von Sandro Aeschlimann gestoppt wurde. Aeschlimann stand in dieser Weltmeisterschaft zum ersten Mal – und zum ersten Mal seit 2022 – als Starttorhüter auf dem Eis.
Im zweiten Drittel legte die Schweiz noch einen Gang zu. Nach einer langen Phase der Überlegenheit und zahlreichen Paraden von Gudlevskis eröffnete Timo Meier nach einer hervorragenden Vorlage von Nico Hischier zur Mitte des Spiels den Torreigen.
Die lettische Reaktion folgte jedoch umgehend. Bei einer der wenigen Offensivaktionen im mittleren Drittel glich Rudolfs Balcers dank eines sehenswerten Abschlusses nach guter Vorarbeit von Sandis Vilmanis und Deniss Smirnovs aus.
Die Schweizer gingen dennoch vor der zweiten Sirene wieder in Führung. In Überzahl bediente Sven Andrighetto perfekt Damien Riat, der dem gegnerischen Torhüter keine Chance liess.
Zu Beginn des dritten Drittels verschaffte Dean Kukan der Schweiz mit dem 3:1 etwas Luft. Der Verteidiger glänzte später auch als Vorbereiter beim vierten Treffer, der erneut von Damien Riat erzielt wurde, perfekt bedient von Simon Knak.
Lettland wähnte sich im Powerplay zurück im Spiel, doch ein Schweizer Video-Protest annullierte Vilmanis' Treffer wegen eines vorhergehenden Offsides. Balcers erzielte schliesslich 14 Sekunden vor Schluss sein zweites persönliches Tor, ohne jedoch das Endergebnis zu beeinflussen.
Die Schweiz trifft am Montag auf Deutschland, während Lettland bereits am Sonntagabend gegen denselben Gegner wieder auf dem Eis steht.