Marc Lüthi zieht sich vom SC Bern zurück

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  • Gepostet von dam, am :

    19/01/2026

Auch auf der Berner Seite wird eine Ära gedreht

Der SCB schlägt ein neues Kapitel auf: CEO Marc Lüthi tritt zurück – Jürg Fuhrer übernimmt

Beim Schlittschuhclub Bern geht eine prägende Ära zu Ende: Nach insgesamt 28 Jahren an der operativen Spitze des Clubs tritt Marc L(ithi per 30. April 2026 von all seinen Funktionen innerhalb der SCB-Gruppe zur(ick. Der Verwaltungsrat ernennt J(irg Fuhrer per 1. Mai 2026 zum neuen Chief Executive Officer (CEO).

Seit 1998 ist Marc Lüthi als Geschäftsführer das Gesicht und der Motor des Schlittschuhclubs Bern. Ab 2012 übernahm er zusätzlich die Funktion als Delegierter des Verwaltungsrates. In dieser Zeit prägte er den SCB wie kaum ein anderer: Unter seiner Führung gewann der Club sieben Meistertitel und drei Cupsiege und etablierte sich nachhaltig als sportliches wie wirtschaftliches Aushängeschild des Schweizer Eishockeys.

Mit seinem Rücktritt verkauft Marc Lüthi auch seine Beteiligung am SCB und zieht sich vollständig aus dem operativen Geschäft zurück.

Das Ende einer Ära – Danke, Marc L(ithi!

«Es war alles in allem eine ‹geile› Zeit mit vielen Hochs, aber auch immer wieder mit Tiefs. Das gehört im Sport einfach dazu. Ich möchte trotz allem keinen Tag missen und werde diese Zeit immer in bester Erinnerung behalten. Nach dieser langen Zeit fühlt es sich für mich richtig an, den Stab weiterzugeben», sagt Marc Lüthi. «Ich wünsche dem SCB für die Zukunft alles Gute.»

Verwaltungsratspräsident Carlo Bommes würdigt Lüthis ausserordentlichen Verdienste: «28 Jahre Vereinstreue – das ist in der heutigen, schnelllebigen Zeit etwas Herausragendes. Marc Lüthi hat den SCB mit grosser Leidenschaft, Mut und Weitsicht geführt und entscheidend geprägt. Dafür gebührt ihm unser aufrichtiger Dank und grosser Respekt.»

J(irg Fuhrer (ibernimmt die operative F(ihrung des SCB

Mit Jürg Fuhrer übernimmt ab dem 1. Mai 2026 eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit die operative Leitung des SCB. Fuhrer ist seit 2024 Mitglied des Verwaltungsrates der SCB-Gruppe und verantwortete dort unter anderem die Bereiche Future, Gastronomie und Finanzen.

«Wir sind sehr erfreut, mit Jürg Fuhrer den Schritt in die Zukunft zu machen. In den vergangenen zwei Jahren hat er uns im Verwaltungsrat mit seinen ausgezeichneten Analysen, seiner besonnenen, teamorientierten Arbeitsweise und seinem grossen Engagement überzeugt. Mit seiner Erfahrung und Vision ist er genau die richtige Person, um dem SCB neue Impulse zu geben und den Club erfolgreich weiterzuentwickeln», sagt Carlo Bommes

 

Bernisch, authentisch und teamorientiert

Jürg Fuhrer blickt seiner neuen Aufgabe mit Vorfreude und Respekt entgegen: «Ich freue mich sehr, die Führung des SCB zu übernehmen. Es ist eine grosse Ehre, für diesen traditionsreichen Club arbeiten zu dürfen. Gleichzeitig habe ich grossen Respekt vor der Verantwortung.»

Seine Vorstellungen beschreibt Fuhrer klar und bodenständig: «Eine verständliche Struktur, transparente Entscheidungen und klare Verantwortlichkeiten – in guten wie in schlechten Zeiten. Das sind für mich zentrale Erfolgsfaktoren. Dazu braucht es ein Team, das auf allen Ebenen am gleichen Strick zieht und bereit ist, mit Leidenschaft ein paar Schritte mehr zu machen als andere. Gemeinsam, mit viel Berner Herzblut, wollen wir die Zukunft des SCB gestalten und den Ansprüchen unserer Fans, Partner und Sponsoren gerecht werden. Wir alle wissen, wo der SCB hingehört!»

Jürg Fuhrer – der neue CEO des SCB

  • Geboren am 7. November 1972
  • Aufgewachsen in Biglen, wohnhaft in Konolfingen
  • Verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Kindern
  • Seit 2024 Mitglied des Verwaltungsrates der SCB-Gruppe

Der Betriebswirtschafter Jürg Fuhrer verfügt über einen beeindruckenden unternehmerischen Werdegang. In den letzten 26 Jahren entwickelte er die Businesscom AG von Grund auf zum führenden Import- und Logistikunternehmen im Schweizer Heimtiermarkt. Heute beschäftigt Businesscom über 200 Mitarbeitende an den Standorten Biglen, Burgdorf und Bern. Die von Jürg Fuhrer entwickelten Produkte und Marken werden in 84 Ländern vertrieben. Vergangene Woche reichte er seinen Rücktritt als CEO der Businesscom AG ein.