Lukáš Lhoták blickt auf sein gescheitertes Engagement in der Schweiz zurück

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  • Gepostet von dam, am :

    20/01/2026

Mit 32 Jahren kehrt Lukáš Lhoták nach Tschechien zurück, nach sechzehn Jahren im Ausland, unter anderem in der Schweiz. Dort hatte er in Ambri ein hervorragendes Engagement, bevor er eine schwierige Saison in Sierre erlebte.

Mangels Vertrauen von Trainer Chris McSorley hatte der Spieler nur eine begrenzte Rolle und entschied sich, das Angebot von Jihlava anzunehmen. Dort findet er ein ambitioniertes Team, einen festen Platz in der Aufstellung und die Freude am Spiel in einer neuen Halle. Bei seinem Debüt für den neuen Klub trug er am Samstag in Zlín mit zum 2:1-Sieg nach Penaltyschießen bei.

In einem Interview mit iSport erklärt der gebürtige Prager: „Ich bin ein Kämpfer, ich gebe niemals auf.“ Lhoták spricht auch über seinen Abschied aus der Schweiz: „Natürlich war ich ein bisschen nostalgisch, ich habe ein paar Tränen vergossen. Aber Veränderungen gehören zum Leben. Besser jetzt zurückzukehren als in zwei oder drei Jahren.“

Zur Entscheidung, nach Tschechien zurückzukehren, sagt er: „Wir leben mit meiner Familie in Havlíčkův Brod, in der Nähe von Jihlava. Ich habe zwei Söhne, einer geht in den Kindergarten. In der Schweiz war es für ihn schwieriger: Er lernte Deutsch, dann wurde mit ihm Französisch gesprochen und beim Hockey Italienisch. Dann kam ein gutes Angebot – warum also nicht nutzen? Der Umzug nach sechzehn Jahren war kompliziert, wir brauchten einen großen LKW.“

Seine Zeit in Sierre bewertet er offen: „Trainer McSorley hatte mich gewarnt, dass es schwierig werden würde, aber ich erwartete nicht, nach jedem Spiel für drei oder vier Partien auf die Bank gesetzt zu werden. Ich wollte nicht nur spielen, wenn jemand verletzt ist.“