Die Kölner Haie schreiben weiterhin DEL-Geschichte unter der Führung von Kari Jalonen.
Mit dem 3:2-Sieg am Freitagabend auf dem Eis von Schwenningen fuhr der Tabellenführer den 15. Sieg in Folge ein und stellte damit den Rekord ein, der von den Adler Mannheim in der Saison 2001/02 aufgestellt wurde.
Für Kari Jalonen, der auf die Bank kam mit der Mission, einen schlafenden Riesen zu wecken, ist die Handschrift des finnischen Trainers in dieser Serie allgegenwärtig. Dieses Epos nimmt eine fast mystische Dimension für die Fans der Lanxess Arena an. Das letzte Mal, als ein Team ein solches Dominanzniveau in der regulären Saison erreichte (Mannheim in 2001/02), hatte es am Ende die Meistertrophäe in die Höhe gehoben. Auffälliger Zufall: Der letzte Titel Kölns stammt genau aus demselben Jahr 2002. Mit nun 14 Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze scheint Jalonens Mannschaft direkt auf einen Titel zuzusteuern, der ihr seit 24 Jahren entgeht.
Allerdings begleitet bereits ein Hauch von Nostalgie diesen Erfolg. Kari Jalonen hat kürzlich bekannt gegeben, dass er seinen Posten am Ende der Saison 2025/2026 verlassen wird, um zu seiner Familie nach Finnland zurückzukehren.
