Thierry Bader bleibt Cheftrainer der österreichischen Nationalmannschaft
02/03/2026
Der ÖEHV geht den erfolgreichen Weg mit Sportdirektor und Herren-Head Coach Roger Bader weiter. Noch vor Beginn der WM-Vorbereitung wurde der Vertrag des Schweizers um weitere zwei Jahre bis Ende September 2028 verlängert. Die großen gemeinsamen Ziele: sich weiter in der Top Division etablieren und sich für die Olympischen Winterspiele 2030 qualifizieren.
Seit 2014 ist Roger Bader beim ÖEHV tätig, kam als Ausbildungschef, stieg 2017 zum Sportdirektor auf und übernahm zuvor Ende 2016 auch das Amt als Head Coach des A-Nationalteams. Er ist damit einer der aktuell längst dienenden Teamchefs im ÖEHV.
Unter seiner Führung gelang 2017 der Aufstieg in die Top Division. 2018 in Dänemark, sowie 2022, 2023, 2024 und 2025 gelang bei den jeweiligen Weltmeisterschaften der Verbleib in der Top Division. Im vergangenen Jahr feierte man mit dem erstmaligen Einzug ins Viertelfinale seit über 30 Jahren einen der größten Erfolge der Verbandsgeschichte und wurde daraufhin bei der LOTTERIEN-Sporthilfe Gala zum Team des Jahres gekürt.
„Never change a running system“, konstatiert ÖEHV-Präsident Klaus Hartmann. „Roger Bader hat das Nationalteam auf ein neues Niveau gehievt, mit viel Leidenschaft und Know How. Die Erfolge der letzten Jahre sind historisch. Roger Bader ist einer der erfolgreichsten Trainer in der Geschichte des ÖEHV und wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit ihm vorzeitig bis 2028 zu verlängern. In seiner Funktion als Sportdirektor ist er zudem ein kompetenter und erfahrener Berater des Präsidiums, das die Zusammenarbeit mit ihm sehr schätzt.“
„Das österreichische Eishockey hat in den letzten zehn Jahren einen großen Sprung gemacht. Mein Ziel ist es, diese Entwicklung weiterzuführen“, erklärt Roger Bader, der auch direkt die Ziele für die kommenden zwei Jahre definiert: „Wir wollen auch bei der kommenden WM wieder performen. An oberster Stelle steht dabei nach wie vor der Klassenerhalt. Haben wir dieses Ziel erreicht, blicken wir auf das nächste. Zudem streben wir im Sommer 2028 die erfolgreiche Qualifikation zu den Olympischen Spielen 2030 an.“
Um diese Ziele realisieren zu können, hebt der Sportdirektor und Head Coach unter anderem die Bedeutung des aktuellen Liga-Vertrags zwischen ÖEHV und der win2day ICE Hockey League hervor: „Durch die Reduktion der Imports erhalten im Idealfall junge heimische Talente Eiszeit und damit die Möglichkeit sich zu entwickeln. Das wirkt sich automatisch auf die Nachwuchs-Nationalteams und im Optimalfall auf das A-Nationalteam aus. Eine weitere Basis ist unser hochkarätiges Vorbereitungsprogramm. Dass wir dies Jahr für Jahr umsetzen können und zuletzt sogar zweimal Kanada in Wien zu Gast hatten, ist dem Präsidium hoch anzurechnen. Für diese Möglichkeiten bin ich dankbar und schätze die Zusammenarbeit wie auch den Austausch mit der ÖEHV-Spitze sehr.“
Im April startet die Vorbereitung auf die WM 2026 mit einem Doppel gegen Lettland in Riga. Die weiteren Gegner auf dem Weg nach Zürich lauten Italien in Feldkirch, Tschechien in Wien und Jihlava (CZE), Deutschland in Zell am See und Garmisch-Partenkirchen (GER) und zum Abschluss Slowenien in Klagenfurt.
Bei der WM selbst trifft man in der Swiss Life Arena von Zürich, der Heimstätte von Vinzenz Rohrer mit den ZSC Lions, auf Großbritannien, Ungarn, Lettland, die Schweiz, Deutschland, Finnland und Weltmeister und Olympiasieger USA.