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Simon Hrubec entwickelt seine Initiative „Saves Help" in der Schweiz weiter


15/03/2026

 Nun will sich das Projekt auch in der Schweiz etablieren, mit einem einfachen Prinzip: Für jede im Spiel gehaltene Parade zahlt der Torhüter einen Franken in eine Solidaritätskasse. Reto Berra ist kürzlich der Bewegung beigetreten und hat sich ebenfalls verpflichtet, für jede seiner Paraden zu zahlen, berichtet die Freiburger Nachrichten.

Seither hat die Initiative in Tschechien einen beeindruckenden Umfang angenommen. Heute nehmen alle professionellen Torhüter des Landes daran teil, etwa 75 Torhüter, darunter mehrere in der NHL aktive wie David Rittich, Dan Vladar, Karel Vejmelka oder Lukas Dostal. In der vergangenen Saison wurden fast 35'000 Franken gesammelt. Die Mittel ermöglichen es, jährlich zwischen sieben und zehn Projekte zu unterstützen, die demokratisch von den Torhütern selbst ausgewählt werden.

Seit mehreren Saisons in der Schweiz ansässig, hält Hrubec es nun für selbstverständlich, dem Land, das ihn aufnimmt, etwas zurückzugeben. So entstand das Projekt „Saves Help Swiss", an dem bereits mehrere Torhüter der National League beteiligt sind: Ludovic Waeber, Damiano Ciaccio, Harri Säteri, Robert Mayer, Robin Zumbühl, Adam Reideborn oder auch Lorin Grüter. Die Teilnahme von Reto Berra verleiht der Initiative zusätzliche Sichtbarkeit.

Im Gegensatz zu einfachen Geldspenden bevorzugt Hrubec immer gezielte Hilfen: Behandlungen, die nicht von der Krankenversicherung übernommen werden, spezialisierte Ausrüstung oder logistische Unterstützung für Familien. In der Schweiz wurden bereits zwei Projekte realisiert, insbesondere für ein Kind mit Trisomie 21 und für einen jungen Jungen, der an Leukämie leidet, dessen Betreuungskosten über einen langen Zeitraum übernommen wurden.