PWHL-Meisterin verstärkt LHC Féminin
25/08/2026
Der Lausanne Hockey Club Féminin setzt in seiner ersten Saison in der PostFinance Women’s League mit der Verpflichtung von Maya Labad ein starkes Zeichen. Die 24-jährige kanadische Stürmerin verlässt Nordamerika, um sich den Löwinnen anzuschliessen, nachdem sie mit den Victoire de Montréal den ersten Walter Cup in der Geschichte der Franchise gewonnen hat.
Die gebürtige Mascoucheserin aus Québec, Maya Labad, hat im kanadischen Fraueneishockey schnell Karriere gemacht. Nach zwei Saisons bei den John Abbott College Islanders wechselte sie an die Quinnipiac University, wo sie sich als eine der Top-Torschützinnen der Bobcats etablierte. In vier NCAA-Saisons erzielte sie in 147 Spielen 51 Tore und lieferte 47 Assists.
Ihr internationaler Werdegang hatte ebenfalls sehr früh begonnen. Mit der kanadischen Nationalmannschaft nahm Labad an der U18-Weltmeisterschaft teil und gewann eine Silbermedaille.
Im Jahr 2025 von der PWHL gedraftet, wurde sie die einzige Québecerin, die in diesem Jahr ausgewählt wurde. Anschliessend schloss sie sich den Victoire de Montréal an und gab ihr Ligadebüt bereits im Dezember 2025. Wenige Monate später war sie Teil des Teams, das den ersten Walter Cup in der Geschichte der Franchise gewann.
Mit dieser Neuverpflichtung sichert sich der LHC Féminin somit eine Spielerin, die bereits Erfahrung auf höchstem Niveau im nordamerikanischen Fraueneishockey besitzt. Labad wird insbesondere ihre offensiven Qualitäten und ihre jüngsten PWHL-Erfahrungen in ein Lausanner Team einbringen, das sich darauf vorbereitet, die höchste Schweizer Liga zu entdecken.
«Eine neue Liga zu entdecken, in der ich mich etablieren kann, ist genau die Herausforderung, die ich in meiner Karriere gebraucht habe. Ich möchte meine Energie einbringen, Lausanne entdecken und vor allem etwas Starkes mit den Löwinnen aufbauen», erklärt Maya Labad.