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Marc Lüthi erläutert seine Pläne für die National League und die Swiss League


14/09/2026

Der kürzlich zum Präsidenten von Swiss Ice Hockey gewählte Marc Lüthi äusserte sich in einem Interview mit Tamedia zur Zukunft der beiden wichtigsten Schweizer Ligen. Bezüglich der National League schliesst der Funktionär eine Reduzierung der Teams aus und bestätigt, dass er das aktuelle Format mit 14 Mannschaften beibehalten möchte, da die Liga so gut funktioniere. Er verweist insbesondere auf die Situation in Finnland, wo die Aussicht, die Elite um vier Mannschaften zu reduzieren, aus Angst vor dem Abstieg einen Anstieg der Budgets um bis zu 50 % verursacht hat, was mehrere Organisationen in ein finanziell als sehr heikel bezeichnetes Umfeld brachte.

Zum Thema Swiss League, die oft als Dauerbaustelle betrachtet wird, gibt der Verbandspräsident zu, keine vorgefertigte Zauberformel zu besitzen. Er ist der Ansicht, dass eine Lösung nur kollektiv entstehen kann und fordert alle Beteiligten auf, eine eindimensionale Sichtweise abzulegen, um neue Ansätze zu prüfen. Im Bewusstsein der Komplexität dieses Dossiers erinnert Marc Lüthi daran, dass die Schweiz Kompromisse finden kann, warnt aber gleichzeitig davor, dass es unmöglich sein wird, jeden Akteur des Schweizer Hockeys vollumfänglich zufriedenzustellen.

Der neue Präsident beabsichtigt zudem, die Beziehungen zwischen dem Dachverband und den Profiklubs weiterzuentwickeln, insbesondere in Bezug auf die finanziellen Entschädigungen, die für die Bereitstellung von Nationalmannschaftsspielern gefordert werden. 

Und zum Schluss: Seine Wahl zum Präsidenten wurde durch die Abstimmung der Klubdelegierten bestätigt, wobei er bei 48 Abstimmenden nur 6 Gegenstimmen erhielt, ein deutlich günstigeres Ergebnis, als er erwartet hatte.