Recherche

Lauri Marjamäki wechselt zum EV Zug: «Dieses Angebot konnte ich nicht ablehnen»


12/05/2026

Der zukünftige Trainer des EV Zug, Lauri Marjamäki, hat wenige Tage nach der offiziellen Bekanntgabe seiner Verpflichtung gegenüber der Luzerner Zeitung die Gründe für seinen Wechsel in die Zentralschweiz dargelegt. Der 48-jährige Finne hat einen Zweijahresvertrag bis 2028 unterschrieben und wird ein Team leiten, dessen Trainerstaff nun mit den Assistenten Tomas Montén und Roger Hansson komplett ist.

Er verrät, dass ihn das vorgeschlagene Sportprojekt schnell überzeugt hat, so sehr, dass er nicht lange zögerte, als sich die Gelegenheit bot. Bewusst, dass sein Abgang Reaktionen hervorrufen könnte, insbesondere bei den Kloten-Fans, versichert der Finne, kein schlechtes Gewissen zu haben.

Ein dennoch überraschender Wechsel: «Als die Saison in Kloten Anfang März zu Ende ging, hätte ich nicht gedacht, dass ich mich bald auf der EVZ-Bank wiederfinden würde. Zug war damals überhaupt nicht im Blickfeld. Ich führte die Saisonabschlussgespräche ganz normal mit den Kloten-Spielern, dann fuhr ich für drei Wochen in den Urlaub nach Spanien. Danach hörte ich vom Interesse aus Zug und wurde zu einem Videogespräch eingeladen. Ich hatte Kloten im Voraus um Erlaubnis für diese Gespräche gebeten. Für mich wurde schnell klar: Es ist der richtige Zeitpunkt, eine neue Herausforderung anzunehmen.»

Was waren die Argumente von Zug? «Ehrlich gesagt hatte ich schon seit einiger Zeit ein Auge auf den EVZ geworfen. Als ich im Herbst 2025 meinen auslaufenden Vertrag in Kloten nur um ein Jahr bis 2027 verlängert hatte, lag es auch daran, dass ich mir vorstellen konnte, dass sich dann beim EV Zug ein Fenster öffnen würde. Ich sehe viel Potenzial in diesem Team, das noch nicht voll ausgeschöpft ist. Auch deshalb reizt mich diese Aufgabe enorm. Die Leute, mit denen ich hier zusammenarbeite, haben mich mit ihren Aussagen überzeugt. Ich möchte Teil des Aufbaus von etwas Nachhaltigem sein. Der Club geniesst auf europäischer Ebene einen hervorragenden Ruf. Ich habe ihn in den letzten Jahren genauer verfolgt. Ich war sehr beeindruckt von dem Enthusiasmus, mit dem Dan Tangnes dort etwas aufgebaut hat.»

Einen Einblick in seine Ambitionen zur Wiederbelebung des Clubs finden Sie auch im verlinkten Artikel.