Generalversammlung der SIHF: Wahl von Nina von Siebenthal und Geschäftsjahr in den schwarzen Zahlen
12/10/2026
An der Generalversammlung der Swiss Ice Hockey Federation, die am Montag, 12. Oktober 2026, im Haus des Sports in Ittigen stattfand, wurde die Aufnahme von Nina von Siebenthal in den Verwaltungsrat bestätigt und die Jahresrechnung 2025/2026 genehmigt, die mit einem Gewinn von 15 715 Schweizer Franken abschliesst.
In finanzieller Hinsicht verzeichnete der Verband einen Anstieg des Betriebsertrags um rund 3,1 Millionen Franken auf 36,187 Millionen Franken. Dieser Zuwachs ist hauptsächlich auf zusätzliche Zahlungen von Swiss Olympic im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen und dem Impulsprogramm zur Förderung des Frauen-Eishockeys sowie auf eine verstärkte Unterstützung durch die Schweizer Sportförderstiftung und das BASPO infolge der Heim-WM zurückzuführen. Das Berichtsjahr wies zudem die Besonderheit auf, dass es sich aufgrund der Anpassung des Bilanzstichtags über dreizehn Monate erstreckte. Gleichzeitig stieg der Betriebsaufwand auf 37,436 Millionen Franken. Per 30. Juni 2026 wies die SIHF ein konsolidiertes Eigenkapital von 2,715 Millionen Franken aus. Die Versammlung erteilte den Mitgliedern des Verwaltungsrats Entlastung und beschloss, den Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Mitte September von den Clubs der National League und der Sky Swiss League vorgeschlagen, stösst Nina von Siebenthal nun offiziell als Vertreterin des Leistungssports zum Führungsgremium. Ihr Beitritt stellt das Gleichgewicht in der Entscheidungsstruktur wieder her, die bisher vier Delegierte aus dem Nachwuchs-, Amateur- und Frauensport (Marc-Anthony Anner, Martin Affolter, Kathrin Lehmann und Sacha Thür) gegenüber zwei Vertretern des Leistungssports (Stefan Volken und Peter Zahner) zählte. Als ehemalige Spitzengolferin war sie fast sieben Jahre lang als Projektleiterin Sponsoring und Live Marketing bei der Mobiliar tätig, wo sie unter anderem die Partnerschaft mit dem SC Bern betreute.
Schliesslich wählten die Delegierten Alexis Valenza in den Audit- und Vergütungsausschuss (ACC). Als Westschweizer Vertreter des Nachwuchs-, Amateur- und Frauensports übernimmt er die Nachfolge von Steve Dreyfuss, der aus dem Amt geschieden ist.