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Die Swiss Devils feiern die Schweizer Küche in New Jersey


01/03/2026

An diesem Sonntag ein Text, der vor einigen Wochen von The Athletic veröffentlicht wurde und für Abonnenten hier vollständig zu finden ist.

In New Jersey ist der «Swiss Day» zu einem monatlichen, mit Spannung erwarteten Treffen für die Schweizer Spieler der Devils geworden: Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler. Die Idee, die kurz nach der Ankunft von Hischier und Siegenthaler im Jahr 2022 dank der Diätassistentin Amy Marteney umgesetzt wurde, besteht darin, nach dem Training eine typische Mahlzeit aus ihrem Heimatland anzubieten, mit Gerichten wie Zürcher Geschnetzeltes (Kalbfleisch an Rahm- und Pilzsauce), Ghackets mit Hörnli (Hackfleisch mit Hörnchen, Apfelmus und Parmesan) oder auch Kartoffelrösti. Ziel ist es, den Originalrezepten treu zu bleiben, wobei die in den USA verfügbaren Zutaten berücksichtigt werden.

«Essen aus unserem Land hier zu sehen, verbindet uns mit unseren Wurzeln», erklärt Hischier. Siegenthaler, gebürtig aus Zürich, fügt hinzu: «Es ist nicht 100% identisch mit zu Hause, aber sehr nah dran. Es ist eine wahre Freude, einen Geschmack der Heimat wiederzufinden, besonders weit weg von der Schweiz.» Für diese Spieler geht dieser Moment über den reinen Ernährungsaspekt hinaus: Es ist eine Pause der Geselligkeit, in der sie sich unter Landsleuten austauschen und teilen können.

Diese Mahlzeiten sind auch eine Gelegenheit, die kulturelle Verbindung zur Schweiz abseits des Eises zu pflegen. Hischier hat eine Leidenschaft für das Kochen entwickelt und kocht zu Hause Rezepte aus seiner Kindheit nach, wie Risottos oder Brot. Die drei Spieler kommen manchmal zusammen, um gemeinsam eine Mahlzeit zuzubereiten oder Weihnachten mit traditionellen Gerichten zu feiern: Fondue, Raclette und Würste stehen auf dem Speiseplan. Selbst in der Stadt besuchen sie Schweizer Restaurants wie The Lavaux in New York oder Stable DC in Washington, wo sie vertraute Geschmäcker wiederfinden und manchmal mit Schweizer Bieren oder Würsten nach Hause gehen.

Über das Essen hinaus stärkt diese Verbindung zu ihrem Land auch die Popularität der Devils in der Schweiz. Meier stellt fest, dass die Trikots und Caps des Teams in seiner Heimat sehr beliebt sind. «Es ist wichtig für uns, diese Erfahrung zu geniessen, solange sie dauert. Man weiss nie, wie lange es so weitergeht», erklärt Siegenthaler.