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Die Champions Hockey League wird für die Klubs etwas lukrativer


04/05/2026

Die Champions Hockey League (CHL) wird ihre Beitragszahlungen an die Klubs für die Saison 2026/27 deutlich erhöhen. Die Gesamtausschüttung steigt auf 3,2 Millionen Euro, was einer Steigerung von 26 % (zuvor 2,54 Millionen Euro) entspricht. Die Zahlungen für die reguläre Saison werden sich auf 90.000 € pro Klub belaufen – die höchste Ausschüttung für die reguläre Saison in der Geschichte der CHL. Darüber hinaus verdoppeln sich die Zahlungen für das Achtelfinale, Viertelfinale und Halbfinale auf jeweils 30.000 €.

Diese Erhöhung, die Teil der schrittweisen und geplanten Stärkung des Finanzmodells in den kommenden Saisons ist, wurde durch eine gesteigerte operative Effizienz ermöglicht und unterstreicht das langfristige Engagement der CHL für finanzielle Nachhaltigkeit. Der Verwaltungsrat der CHL verfolgt einen klaren und proaktiven Ansatz, um die gesamte finanzielle Rendite für die Klubs zu steigern und gleichzeitig langfristige finanzielle Stabilität und Tragfähigkeit zu gewährleisten. Die zusätzlichen Mittel stärken die zentrale Ausschüttung und spiegeln das Bestreben der CHL wider, den finanziellen Wert der Teilnahme für alle Klubs kontinuierlich zu steigern.

Ein offenes Ohr für Klubs und Ligen

In den letzten Monaten und im vergangenen Jahr hat die CHL einen engen Dialog mit den Klubs und Ligen geführt, um deren operative und finanzielle Herausforderungen zu verstehen. Basierend auf diesem Austausch wurde das Modell der Beitragszahlungen an die Klubs angepasst, um die 24 teilnehmenden Klubs im bestehenden finanziellen Rahmen besser zu unterstützen.

Die Erhöhung der Zahlungen für die reguläre Saison bedeutet eine Steigerung von 10.000 € pro Klub im Vergleich zur Saison 2025/26 (+12,5 %) und eine Gesamtsteigerung von 38 % gegenüber der Saison 2024/25. Dies ist Teil der strategischen Neuausrichtung hin zu einem ausgewogeneren Ausschüttungsmodell, das alle teilnehmenden Teams angesichts steigender Betriebskosten unterstützt. Gleichzeitig wurden die Zahlungen für das Achtelfinale, Viertelfinale und Halbfinale im Vergleich zur Vorsaison um 100 % erhöht. Diese Anpassung soll die gestiegenen Reise- und Logistikkosten besser ausgleichen, insbesondere aufgrund der sehr kurzen Zeitspanne zwischen den K.o.-Phasen für Klubs, die im Wettbewerb vorankommen.

Neben den Beitragszahlungen an die Klubs haben diese die Möglichkeit, verschiedene kommerzielle Rechte bei bis zu sechs offiziellen Klubpartnern zu vermarkten und 100 % ihrer Ticket- und Merchandising-Einnahmen zu behalten. Die Beitragszahlungen an die Klubs stellen somit nur einen Teil des gesamten finanziellen Werts der Teilnahme an der CHL dar.

« Indem wir unsere gesamten Beitragszahlungen an die Klubs um 26 % erhöhen, machen wir einen wichtigen Schritt, um die finanziellen Grundlagen der CHL nachhaltig zu stärken. Finanzielle Nachhaltigkeit und langfristige Stabilität bleiben das Herzstück jeder unserer Entscheidungen », erklärte CHL-Präsident Jörgen Lindgren. « Es handelt sich hierbei nicht um eine einmalige Anpassung, sondern um einen strukturierten Ansatz, der darauf abzielt, die finanzielle Rendite für unsere Klubs in den kommenden Saisons schrittweise zu steigern. Es ist für uns auch unerlässlich, ein offenes Ohr für unsere Klubs und Ligen zu haben und die operativen Herausforderungen zu verstehen, denen sie sich gegenübersehen. Diese Anpassung stellt sicher, dass die 24 teilnehmenden Teams besser unterstützt werden und sich die CHL weiterhin verantwortungsvoll und klubzentriert entwickelt. »

Neu strukturierte Beitragszahlungen an die Klubs für 2026/27

  2025/26 2026/27 Veränderung
Reguläre Saison 80.000 € 90.000 € +12,5 %
Achtelfinale 15.000 € 30.000 € +100 %
Viertelfinale 15.000 € 30.000 € +100 %
Halbfinale 15.000 € 30.000 € +100 %
Finalisten 50.000 € 50.000 €
CHL-Champions 100.000 € 100.000 €

Darüber hinaus wird die CHL dem Gastteam im Finale weiterhin einen Pauschalbetrag von 50.000 € zahlen, um die Reisekosten sowie einen Anteil an den Brutto-Ticketeinnahmen abzudecken.