Biel begründet seinen Rekurs
23/10/2026
In dieser Medienmitteilung:
„Der EHC Biel ist der Ansicht, dass die Sperre von fünf Spielen gegen Daniel Carr nach dem Vorfall mit Gaëtan Haas während der Begegnung gegen den HC Ajoie zu milde ist.
Nach Ansicht des EHC Biel spiegelt dieses Strafmass die Schwere der Tat nicht ausreichend wider. Insbesondere der wuchtige Faustschlag gegen den Kopf eines Spielers, der sich nicht mehr wehren konnte, sowie das damit verbundene erhebliche Verletzungsrisiko wurden bei der Festlegung des Strafmasses nicht genügend berücksichtigt.
Der EHC Biel hat daher beschlossen, gegen den Entscheid des Einzelrichters beim Verbandssportgericht Rekurs einzulegen, und fordert eine angemessene Verschärfung der Sanktion.
Für den EHC Biel hat der Schutz der Spieler absolute Priorität. Vorsätzliche Angriffe gegen den Kopf eines wehrlosen Gegenspielers haben im Eishockey keinen Platz und müssen mit der gebotenen Härte bestraft werden.
Darüber hinaus prüft der EHC Biel derzeit gemeinsam mit Gaëtan Haas die Möglichkeit, zivilrechtliche Schritte gegen Daniel Carr einzuleiten.
Bis auf Weiteres werden der EHC Biel und Gaëtan Haas keine weiteren Kommentare zu diesem Verfahren abgeben.“