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Andres Ambühl blickt zurück auf die Schweizer Nationalmannschaft und seinen Wunsch, Trainer zu werden


07/06/2026

Im letzten Jahr aus der Nationalmannschaft zurückgetreten, stand der 42-jährige Spieler am vergangenen Wochenende in Zürich erneut im Rampenlicht, anlässlich seiner Aufnahme in die IIHF Hall of Fame. In einem Interview mit der tschechischen Tageszeitung Sport blickte die ehemalige Davos-Legende auf diese aussergewöhnliche Ehrung, seine Karriere und seine Sicht auf das Schweizer Eishockey zurück. Hier sind einige Auszüge.

Während er die Erneuerung durch Ralph Krueger, seinen ersten Coach und gleichzeitig mit ihm in die IIHF Hall of Fame aufgenommen, lobt, war es vor allem Nationaltrainer Patrick Fischer, der die Mentalität verändert hat: «In den letzten Jahren haben wir angefangen zu glauben, dass wir höhere Ziele erreichen können. Nationaltrainer Patrick Fischer trägt massgeblich dazu bei. Zahlreiche sehr gute Spieler, die in der NHL spielen, hatten die Möglichkeit, zur Weltmeisterschaft zu kommen, was natürlich auch geholfen hat. Man kann sagen, dass sich unser Mindset verändert hat. Wir geben uns nicht mehr mit einer Viertelfinal-Qualifikation zufrieden. Wir glauben, dass wir zu Besseres fähig sind. Wir machen uns nicht mehr kleiner, als wir sind.»

Über seine tschechischen Freunde: «Matěj Stránský natürlich, mit dem ich letzte Saison noch gespielt habe, Josef Marha, mit dem ich viele Jahre in Davos verbracht habe. Petr Sýkora, Petr Tatíček. Ich habe mit vielen Tschechen gespielt und wir haben uns gut verstanden. Ich mochte sie sehr. Wir bleiben immer noch in Kontakt.»

Trainer werden? Wäre zum Beispiel das Trainieren nichts, das Sie reizen würde? «Genau das ist es, was ich in Betracht ziehe. Wenn man so viele Jahre spielt, kann man sich nicht einfach so verabschieden. Vielleicht kommt mir eine Idee. Aber nach einem Monat weiss man nicht, ob einem etwas liegt oder nicht. Ich bin offen für fast alles. Aber ich möchte dem Eishockey verbunden bleiben.»