Nach 17 Jahren als Präsident hat Filippo Lombardi den Tessiner Club nun offiziell verlassen, leider unter schlechten Vorzeichen, obwohl er es war, der Ambri mit dem Bau der Gottardo Arena einen großen Schritt nach vorne ermöglicht hat, aber auch einen Club hinterlässt, der von schweren finanziellen Schwierigkeiten geplagt ist.
Auch sportlich läuft nicht alles rund, aber der neue Direktor Lars Weibel hat seine Vision vorgestellt: Es wird mindestens vier Jahre dauern, um Ambri wettbewerbsfähig zu machen. Er muss ein leidenschaftliches und manchmal anspruchsvolles Publikum überzeugen und gleichzeitig die Zukunft mit einem neuen Trainer vorbereiten. Zu den potenziellen Kandidaten an der Spitze der Liste gehören Christian Wohlwend und Lars Leuenberger, bestätigt die NZZ. Und nebenbei ein Team für nächstes Jahr aufbauen, da bisher keine Neuzugänge angekündigt wurden.
