U18-Frauen-WM: Die Schweiz wird in letzter Minute von Tschechien ausgeschaltet

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  • Gepostet von dam, am :

    15/01/2026
Photo: Andre Ringuette/IIHF

Die Schweizer Mannschaft musste ihr Turnier auf grausame Weise beenden, nachdem sie 2:1 gegen Tschechien verloren hatte – durch ein entscheidendes Tor 1:49 Minuten vor dem Ende des dritten Drittels.

In einem intensiven und ausgeglichenen Spiel von Anfang bis Ende nutzte Tereza Gildainova einen freien Puck, um 18:11 Minuten einen Rückhandschuss über den Fanghandschuh von Norina Schrupkowski zu schieben und Tschechien ins Halbfinale zu schicken.

Dabei hatte die Schweiz sich zunächst die ersten großen Chancen erarbeitet. Kapitänin Norina Müller, die Heldin des vorherigen Spiels gegen Ungarn, profitierte gleich zu Beginn von einem Breakaway, doch ihr Schuss ging über das Tor. Die Tschechinnen sorgten anschließend für einen ersten Schrecken vor dem Schweizer Tor, als Adela Krenkova den Puck vor das Tor spielte, ohne dass jemand ihn verwerten konnte.

Die Schweizer Erlösung kam bei 13:40. Nach Puckerhalt am oberen Kreis nahm sich Jill Baker die Zeit zum Zielen, bevor sie einen kraftvollen Schuss über den Fanghandschuh von Lili Chmelarova zur Führung einnetzte. Kurz darauf glaubte Tschechien durch einen Rückhandschuss von Gildainova auszugleichen, doch der Puck traf die Querlatte und prallte hinter der Torhüterin ab, ohne die Linie zu überqueren.

Das zweite Drittel brachte Chancen auf beiden Seiten. Andrea Kantorova verpasste knapp den Ausgleich, als sie beim Abschluss das Gleichgewicht verlor, während Lorie-Lou Besson aus kurzer Distanz an Chmelarova scheiterte. Bei 10:12 zahlte sich der tschechische Druck schließlich aus, als Johanna Tischler einen abgefälschten Schuss über den Fanghandschuh von Schrupkowski zum Ausgleich einnetzte.

Das dritte Drittel ließ lange an eine unvermeidliche Verlängerung denken. Adela Pankova wurde bei einem Alleingang vom rechten Schoner der Schweizer Torhüterin gestoppt, bevor Jill Baker im Konter am Fanghandschuh von Chmelarova scheiterte. Während die Zeit ablief, fand Gildainova schließlich die Lücke und besiegelte das Schicksal eines Spiels, in dem die Schweiz lange mitgehalten hatte, aber mit einer bitteren Niederlage nach Hause fährt.