Luleå ohne seine Hockeyschläger gegen Zug

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  • Gepostet von dam, am :

    13/01/2026

Luleå erlebt eine gelinde gesagt ungewöhnliche Situation wenige Stunden vor seinem Halbfinale der Champions Hockey League gegen Zug. Auf

 Reisen in der Schweiz könnte der schwedische Klub gezwungen sein, das Spiel ohne seine eigenen Schläger zu bestreiten, da diese derzeit... in Dänemark feststecken.

Bereits am Montag in Zug angekommen, konnten die Spieler von Luleå zwar zum Training aufs Eis gehen, aber ohne ihr gewohntes Material. Die Schläger der Mannschaft sind nämlich nicht der gleichen Route gefolgt und blieben am Flughafen Kopenhagen hängen. Eine Situation, die die Schweden zur Anpassung zwang.

„Zug war nett. Hätten sie uns keine Schläger geliehen, hätten wir nicht trainieren können", erklärt der stellvertretende Sportdirektor Ulf Engman gegenüber der Zeitung NSD.

Derzeit gibt es keine Garantie, dass das Material rechtzeitig zum Spiel am Dienstagabend eintrifft. Im schlimmsten Fall könnte Luleå gezwungen sein, vor Ort neue Schläger zu kaufen, eine Lösung, die finanziell alles andere als trivial wäre.

„Das wäre teuer geworden. Wir sprechen wahrscheinlich von 150'000 bis 200'000 Kronen. Die Spieler können natürlich nicht mit nur einem Schläger pro Person auskommen", erklärt Engman und fügt hinzu: „Wir hoffen, dass die Reiseversicherung diese Kosten decken kann."

Dieser logistische Rückschlag kommt zu einer bereits heiklen wirtschaftlichen Realität für Luleå in dieser europäischen Kampagne hinzu. Trotz des Vorstosses ins Halbfinale stellt die Teilnahme an der Champions Hockey League derzeit ein defizitäres Unterfangen dar. „Es ist eine Ausgabe, die nicht budgetiert war. Selbst eine Qualifikation fürs Finale würde nicht ausreichen, um ein negatives Ergebnis zu vermeiden. Um kein Geld zu verlieren, müsste man das Finale zu Hause spielen und es gewinnen", erklärt der Klubdirektor Stefan Enbom, der ebenfalls von NSD zitiert wird.