Finnland hat die Gruppenphase mit einer Demonstration abgeschlossen und Italien am Samstag vor heimischem Publikum in Mailand mit 11:0 überrollt.
Die amtierenden Olympiasieger entschieden das Spiel bereits im ersten Drittel mit drei Toren innerhalb von weniger als vier Minuten, bevor sie gegen einen schnell überforderten Gegner ihr Spiel durchzogen. Dieser deutliche Erfolg ermöglicht es den Finnen, die Gruppe B als Zweite hinter der Slowakei und vor Schweden abzuschließen, wobei alle drei Teams punktgleich sind, aber nach Tordifferenz in den direkten Begegnungen getrennt werden.
Unter der Leitung von Antti Pennanen feiert Finnland einen zweiten Sieg in Folge nach dem 4:1-Erfolg gegen Schweden. In beiden Spielrichtungen organisiert, dominierten die Finnen die Partie völlig (62 Schüsse zu 15) und erzielten zwei Tore in Überzahl, ohne eine einzige Strafe zu kassieren.
Mit zwei Toren und einem Assist war Kaapo Kakko einer der großen Architekten des Offensivfestivals, ebenso wie Artturi Lehkonen (1 Tor, 2 Assists) und Mikael Granlund (2 Punkte). Sebastian Aho und Joel Kiviranta erzielten jeweils einen Doppelpack, während Miro Heiskanen und Joel Armia ebenfalls ins Schwarze trafen. Mit drei Assists zeichnete sich Mikko Rantanen im Spielaufbau aus.
Im Tor erlebte Juuse Saros einen relativ ruhigen Abend und feierte sein erstes olympisches Shutout. Auf italienischer Seite wurden Damien Clara und später Davide Fadani vom finnischen Angriff bombardiert. Auf der Gegenseite konnte der italienische Trainer Jukka Jalonen, ehemaliger Architekt des finnischen Olympiagoldes 2022, gegen sein Heimatland keine Überraschung schaffen.
