Winnipeg und Nino Niederreiter ausgeschieden: Eine Saison weit unter den Erwartungen des Vorjahres
14/04/2026
Das Aus kam in dieser Nacht für die Winnipeg Jets, die nach einer Saison, in der sie einem Playoff-Platz hinterherjagten, offiziell aus dem Rennen um die Playoffs 2026 ausgeschieden sind.
Ein schwer verdauliches Szenario für das kanadische Franchise, insbesondere angesichts der vorherigen Saison, die mit der Presidents' Trophy und der besten Bilanz der Liga endete. Zwölf Monate später wirkt das Verpassen der Playoffs wie eine echte Enttäuschung.
Einer der Wendepunkte der Saison war die Verletzung von Connor Hellebuyck im November. Der Torhüter, Gewinner der Hart Trophy, fehlte mehrere Wochen und brachte das Gleichgewicht eines Teams durcheinander, das selbst nach seiner Rückkehr nie wieder zu seiner alten Konstanz fand.
Trotzdem gaben die Winnipeg Jets nicht auf. Nach der Olympiapause zeigten sie eine ermutigende Serie (13 Siege, 7 Niederlagen, 3 Overtime-Niederlagen), um ins Wildcard-Rennen der Western Conference zurückzukehren. Dieser Aufschwung war jedoch nicht ausreichend, um ihren Rückstand aufzuholen.
Auf individueller Ebene gab es einige bemerkenswerte Leistungen. Kyle Connor lieferte erneut mit 38 Toren und 89 Punkten ab, doch es war vor allem Mark Scheifele, der die Offensive trug. Mit 99 Punkten in allen gespielten Partien etablierte sich der Center in dieser Saison als offensiver Leader des Teams. Nino Niederreiter war lange verletzt, beendete die Saison aber mit nur 19 Punkten in 58 Spielen.