Vinzenz Rohrer sichert sich ein Star-Gehalt in der National League
05/08/2026
Der Transfer von Vinzenz Rohrer zum EV Zug bleibt nicht unbemerkt, und es ist verständlich, dass der junge Stürmer nicht eine Saison in der AHL verbringen wollte – ein Schicksal, das ihm zweifellos in Nordamerika bevorstand.
Tatsächlich soll der österreichische Stürmer, der im September seinen 22. Geburtstag feiert, laut der Website Watson ein Jahresgehalt von über 700'000 Franken erhalten. Die NZZ spricht ihrerseits von einem Jahresgehalt zwischen 750'000 und 800'000 Franken, einer Vergütung, die normalerweise Ausnahmespielern wie Sven Andrighetto oder Denis Malgin vorbehalten ist.
Obwohl dem Spieler Qualitäten zugeschrieben werden, wirft die Höhe der Investition Fragen auf. Der Verein musste sich Berichten zufolge gegen die Konkurrenz des HC Davos, des SC Bern und der ZSC Lions durchsetzen und das Angebot überbieten.
Laut der Analyse von Klaus Zaugg soll Zug aufgrund der aktuellen Vereinssituation und des Drucks rund um seinen Erneuerungsprozess eine wahre «Chaos-Prämie» gezahlt haben. Der neue Sportchef Ted Suihkonen, der auf diesem Niveau noch unerfahren ist, soll daher einen finanziellen Aufwand betrieben haben, der über dem tatsächlichen Marktwert des Spielers liegt.
Rohrer, der bei den ZSC Lions ausgebildet wurde, kommt aus einer Saison, in der er 50 National League-Partien bestritt und dabei 13 Punkte erzielte. Zuvor war er ein wichtiger Bestandteil der beiden Meistertitel, die Zürich 2024 und 2025 gewann, insbesondere dank seiner Energie und Intensität.
Der Kolumnist hebt hervor, dass ein überhöhtes Gehalt selten den vorherigen Vereinen genützt hat; dieses Gehalt könnte schnell zu einer neuen Referenz in der Zuger Kabine werden und zukünftige Verhandlungen mit anderen Spielern erschweren. Die Frage stellt sich insbesondere bei Leonardo Genoni, dessen Vertrag ausläuft: Es ist laut dem Autor schwer vorstellbar, dass der siebenfache Schweizer Meister akzeptiert, viel weniger als ein 21-jähriger Spieler zu verdienen. Leonardo Genoni dürfte seinen Vertrag in Zug daher nicht für weniger als 600'000 Franken pro Saison verlängern, was mindestens einer Million für zwei Jahre entspricht.