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Schweizer Unternehmen profitiert vom Boom bei Schnittschutzkleidung


28/01/2024

Der Nackenschutz kommt langsam auf, wenn auch noch zu zaghaft, aber ein Schweizer Unternehmen bietet Kleidung an, die alle exponierten Körperteile schützt und gleichzeitig einen optimalen Tragekomfort bietet.

Das Start-up Aycane - mit Peter Forsberg als einem der Investoren - wurde von zwei Zugern im August 2020 gegründet, Nico und Sven Serena sahen ihr Geschäft am Tag nach der Tragödie abheben: "Es ist tragisch, dass es dieses Unfalls bedurfte, damit die Leute die Augen öffnen", sagt Nico dem Tages Anzeiger, der innerhalb von 48 Stunden sein Lager leergeräumt sah. "Wir haben über 600 Bestellungen erhalten. Mit einem Schlag war unser Lagerbestand für die ganze Saison weg. In den folgenden Tagen hätten wir noch mehr als 500 Stück an Vereine verkaufen können, die ihre Mannschaften damit ausstatten wollten".

Das meistverkaufte Produkt ist ein langärmeliges Trikot mit einem schnittfesten Kragen und schnittfesten Ärmeln an den Handgelenken.

Während in Großbritannien und in der deutschen DEL (Johnson spielte in der Saison 2022/23 in Augsburg) der Nackenschutz seit dem 1. Januar 2024 Pflicht ist, lässt sich die Schweiz noch Zeit und überlässt den volljährigen Spielern die individuelle Wahl.

Die Bestellungen sind vielversprechend, wie sie dem deutschsprachigen Schweizer Medium mitteilten: "Bis Anfang März werden 3500 Stück erwartet, die bereits fast alle von Profivereinen reserviert sind. Im Hinblick auf die nächste Saison hat Aycane 15.000 Stück bestellt, von denen 10.000 ab Juni verfügbar sein sollen."

Mit Hilfe von Forsberg konnte sie Botschafter wie Victor Hedman, Timo Meier oder Alina Müller rekrutieren. Der Gründer erklärt: "Wir erzielen bereits 60 Prozent unseres Umsatzes in Kanada und Amerika. Während die Artikel bisher alle von Prag aus verschickt wurden, hat Aycane jetzt ein Lager in Calgary eröffnet und eine Filiale in Toronto gegründet."

https://aycane.com/