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Norwegen schafft historische Sensation gegen Schweden, das in die Krise schlittert


24/05/2026

Norwegen hat im intensiven nordischen Derby einen historischen 3:2-Sieg gegen Schweden errungen und rückt damit der Viertelfinal-Qualifikation an der Eishockey-Weltmeisterschaft einen Schritt näher.

Die Norweger bauten ihren Erfolg auf ein äusserst diszipliniertes Spiel und sehr effektive Special Teams auf. Noah Steen erzielte zwei wichtige Tore, während Eirik Salsten im dritten Drittel das entscheidende Unterzahltor markierte. Im Tor zeigte Henrik Haukeland eine solide Leistung mit 32 Paraden.

Schweden hatte zuvor schnell seine Ambitionen gezeigt, mit mehreren vielversprechenden jungen Talenten, darunter Ivar Stenberg und Lucas Raymond. Letzterer, der im Turnier bereits sehr auffällig war, fand erneut den Weg ins Netz, ebenso wie Stenberg.

Doch Norwegen nutzte seine starken Phasen perfekt aus. Nachdem sie im ersten Drittel einem Penalty-Schuss von Raymond dank Haukeland standgehalten hatten, eröffneten die Norweger die Torschützenliste mit einem One-Timer von Steen im Powerplay.

Schweden reagierte im zweiten Drittel dank Stenberg, bevor Steen seinen Farben mit einer hervorragenden Einzelleistung, die er nach dem Ausspielen seines Verteidigers mit einem Handgelenkschuss abschloss, sofort wieder in Führung brachte.

Nach der Pause glich Raymond, der die schwedische Dominanz zu Beginn des dritten Drittels nutzte, erneut für beide Teams aus.

Doch die Wende des Spiels kam während eines schwedischen Powerplays. Martin Ronnild fing an der blauen Linie einen Pass ab, bevor er Salsten auf die Reise schickte. Der norwegische Stürmer zögerte nicht und erzielte das 3:2 in Unterzahl.

Trotz zweier Pfosten- und Lattenschüsse am Ende des Spiels gelang es Schweden nicht mehr, zurückzukommen.

Dieser Sieg hat für Norwegen eine historische Dimension. Vor diesem Spiel hatten die Skandinavier in der Geschichte der Weltmeisterschaften nur ein einziges Mal gegen Schweden gewonnen, einen Erfolg im Penaltyschiessen 2011 in Bratislava.