NL: Die Teams werden kämpfen und müssen für Philipp Kurashev tief in die Tasche greifen
29/09/2026
Nachdem er wider Erwarten keinen Probevertrag erhalten hat, um sich während der Sommervorbereitung in Nordamerika zu beweisen, sieht Philipp Kurashev seine Zukunft in der NHL schwinden, was im Schweizer Eishockey für riesige Aufregung sorgt.
Der beim SC Bern ausgebildete und in der Saison 2020/21 in nur dreizehn National-League-Spielen für Lugano aufgelaufene Center (neun Assists) löst als schneller und technisch versierter Spieler bei den Clubverantwortlichen einhellige Begeisterung aus. Hinter den Kulissen ist ein regelrechtes Wettbieten entbrannt, das nun vor der Entscheidung steht: Die interessierten Clubs wurden darüber informiert, dass bereits in dieser Woche eine endgültige Entscheidung fallen wird, berichtet die NZZ.
Während Lugano und die ZSC Lions das Dossier aufmerksam beobachten, führen vier finanzstärkere Interessenten das Rennen an: Bern, Davos, Lausanne und Zug. Der Transfer wird enorme Mittel erfordern, da der Spieler kaum unter einem Betrag von geschätzten 850'000 Franken pro Jahr unterschreiben dürfte. Das Rekordgehalt von 925'000 Franken, das Damien Brunner 2014 in Lugano aufgestellt hatte, könnte laut dem Medium sogar übertroffen werden. Einige Clubbosse gaben demnach zu verstehen, dass inmitten stark variierender Offerten bezüglich Entlöhnung und Vertragsdauer bereits mindestens ein Angebot in Höhe von einer Million Franken auf dem Tisch liege.