Namenspartner der Davoser Eisarena, Zondacrypto, in grossen Schwierigkeiten
09/04/2026
Der HC Davos ist indirekt in eine Angelegenheit verwickelt, die derzeit die Kryptowelt in Osteuropa erschüttert. Sein Hauptpartner, die Plattform Zondacrypto, durchlebt eine Phase starker Turbulenzen, aufgrund des Verdachts auf Liquiditätsprobleme und laufender Ermittlungen in Polen, wie die Webseite Tippinpoint berichtet.
Zondacrypto, das vor etwas mehr als einem Jahr in der Schweiz ankam, sorgte mit seiner Partnerschaft mit dem Bündner Klub für Aufsehen und gab der Eisbahn sogar ihren Namen, die zur «zondacrypto Arena» wurde.
Heute ist die Situation deutlich unsicherer. Mehrere Medien sprechen von stark sinkenden Finanzreserven und Schwierigkeiten für Nutzer, ihre Gelder abzuheben. Unabhängige Analysen weisen insbesondere auf einen drastischen Rückgang der Bitcoin-Bestände in den Wallets der Plattform hin, was die Bedenken nährt.
Trotzdem bleibt die offizielle Kommunikation von Zondacrypto beruhigend. Ihr Geschäftsführer dementiert jegliche Liquiditätskrise und spricht lediglich von temporären technischen Problemen. Eine Version, die im Widerspruch zu den in der Presse verbreiteten Informationen steht und bisher nicht mit konkreten Beweisen untermauert wurde.
Seitens des HC Davos wurde noch keine Alarmglocke geschlagen. Der Klub versichert, keine Kenntnis von Schwierigkeiten seines Partners zu haben, der bisher alle vertraglichen Verpflichtungen eingehalten habe, präzisiert dieselbe Webseite.
Auch wenn die unmittelbaren Auswirkungen auf den HCD derzeit null zu sein scheinen, könnte die Entwicklung dieses Falls in den kommenden Wochen dennoch genau verfolgt werden, da das Image und die Stabilität der Sponsoren eine Schlüsselrolle in der Wirtschaft der National League Klubs spielen.