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Lausanne kann (noch) nicht auf die Nebeneinkünfte aus seiner Eishalle zählen


05/11/2022

Denn während die erste Mannschaft ihre Turbulenzen erlebt, ist auch das Außersportliche momentan nicht auf der Höhe der Erwartungen.

Der Verein aus dem Genfersee hatte seine Expansion stark auf die Gewinne aus der Vaudoise-Arena gestützt, was bislang nicht der Fall war. Nach Verzögerungen bei den Bauarbeiten und der Pandemie ist der Betrieb der Halle seitdem kaum in Gang gekommen, und für 2022 sind nur vier Shows geplant. Die Lausanner Verantwortlichen hatten mit 50 Veranstaltungen pro Jahr gerechnet und waren damit weit vom Schweizer Standard entfernt.

24 Heures geht in seiner heutigen Ausgabe ausführlich auf das Thema ein und lässt insbesondere den CEO Chris Wolf zu Wort kommen: "Die Zahl von 30 Terminen scheint realistischer, wenn man bedenkt, dass die Eishalle für Spiele und andere Aktivitäten auf dem Eis genutzt wird und die Sommer- und Winterpausen der Tourneen der meisten Künstler berücksichtigt werden."

Er räumt auch ein, dass es noch ein langer Weg sein wird, bis die Waadtländer Arena zu einer Referenzstätte für Konzerte wird, da sich mehrere befragte Veranstalter bislang ebenfalls skeptisch zeigten. Lesen Sie mehr in den Waadtländer Medien.