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Jiří Sekáč schliesst das Schweizer Kapitel ab: « Ich fühlte mich etwas einsam »


01/08/2026

Nach fünf Saisons in der Schweiz hat Jiří Sekáč entschieden, in die Tschechische Republik zurückzukehren. Im Alter von 34 Jahren ist der Stürmer zu Sparta Prag gewechselt und kehrt damit zum ersten Mal seit 2014 in sein Heimatland zurück. Eine Entscheidung, die sowohl durch familiäre Gründe als auch durch den Wunsch nach einem neuen sportlichen Impuls motiviert ist.

Sekáč verbrachte seine letzten Jahre in der Schweiz beim HC Lugano. Die Geburt seines dritten Kindes hat seinen Alltag massgeblich verändert. « Als unser drittes Kind in der Schweiz geboren wurde, kam meine Frau nicht einmal mehr, um mich zu besuchen », erklärt er gegenüber Denik Sport. Mit der wachsenden Familie gibt der Stürmer zu, eine gewisse Einsamkeit verspürt zu haben, und ist der Meinung, dass diese Situation auch seinen Gemütszustand in Bezug auf Eishockey beeinträchtigt hat.

« Ich wollte schon seit einigen Jahren nach Hause zurückkehren », vertraut derjenige an, der sich schliesslich für Sparta entschieden hat, insbesondere weil seine Familie nun mehr Unterstützung benötigt. Nach zwei Saisons am selben Ort war Sekáč auch der Meinung, dass eine sportliche Veränderung notwendig geworden war. « Ich hatte das Gefühl zu sterben, abzubauen. Ich brauchte eine Art Weckruf », räumt er ein.

Seine Zeit in der Schweiz dauerte fünf Jahre, nach einer Karriere, die ihn unter anderem nach Kanada, in die Vereinigten Staaten und nach Russland führte. In der KHL etablierte er sich als Star und gewann zweimal den Gagarin-Pokal. Nun, zurück in Tschechien, blickt er anders auf die Liga, die er verlassen hatte.

Laut Sekáč hat sich das Niveau der tschechischen Liga verbessert. « Persönlich habe ich das Gefühl, dass sich die Meisterschaft weiterentwickelt hat », schätzt er, insbesondere in Bezug auf den physischen Aspekt, der seiner Meinung nach dem des Schweizer Eishockeys überlegen ist. Er stellt auch fest, dass sich das Spiel stark beschleunigt hat.

Der Tscheche beabsichtigt nun, Sparta seine Vielseitigkeit, seine physische Präsenz, seine Führungsqualitäten und sein direktes Spiel einzubringen. Nach zwölf Jahren im Ausland geniesst er vor allem seine Rückkehr in die Heimat: « Jetzt geniesse ich jeden Tag in der tschechischen Kabine, das ist wunderbar für mich. »