Recherche

Jesse Puljujärvi: Die richtige Wahl mit Genf und die NHL im Blick


14/04/2026

Nach mehreren komplizierten Saisons, geprägt von Verletzungen und Instabilität, hat Jesse Puljujärvi in der Schweiz beim Genève-Servette HC wieder zu alter Stärke gefunden. Seinem Agenten zufolge war dies die richtige Wahl unter allen erhaltenen Angeboten.

Der finnische Stürmer absolvierte eine beeindruckende Regular Season in der National League mit 52 Punkten in 52 Spielen und belegte damit den dritten Platz in der Scorerwertung der Liga. Eine Leistung, die er in den Playoffs mit sechs Toren und neun Punkten in zwölf Partien fortsetzen konnte.

Dieses Comeback an die Spitze hat für Puljujärvi eine besondere Bedeutung. Im Juni 2023 hatte sich der Spieler in den USA einer doppelten Hüftoperation unterzogen, ein schwerwiegender Eingriff, der ihn zwang, seine körperliche Vorbereitung quasi bei null zu beginnen. Seine Rückkehr aufs Eis war langwierig und mit vielen Hindernissen verbunden.

Bevor er in die Schweiz kam, hatte er noch versucht, in Nordamerika Fuss zu fassen, und bestritt mehrere Spiele in der NHL und AHL. Insgesamt kann er 387 Partien in der Königsklasse des Eishockeys vorweisen.

Sein Agent, Markus Lehto, verbirgt in den Kolumnen von Iltalehti seine Zufriedenheit über das Comeback seines Spielers nicht und erinnert an die zahlreichen Kritiken, die dieser in den letzten Jahren einstecken musste. Diese erfolgreiche Saison hat dem Finnen ermöglicht, auf höchstem europäischem Niveau Vertrauen und Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.

Puljujärvis Zukunft ist weiterhin offen. Er hat einen Vertrag mit Genf für eine weitere Saison, verfügt jedoch über eine Klausel, die ihm bei einem interessanten Angebot eine Rückkehr in die NHL ermöglicht. Ein Comeback jenseits des Atlantiks ist daher nicht ausgeschlossen, auch wenn das Timing ideal sein muss, wie sein Agent bestätigt: «Wir hatten Gespräche in dieser Richtung. Die NHL bleibt Jesses Ziel. Aber der Zeitpunkt und der Ort müssen wirklich stimmen, um dorthin zurückzukehren. Es lohnt sich vielleicht nicht, jedes beliebige Angebot anzunehmen. Es ist der Spieler selbst, der entscheidet, wo er in Zukunft spielen wird», verrät Lehto.

In der Zwischenzeit sollten ihm seine Leistungen logischerweise die Türen zur finnischen Nationalmannschaft für die kommende Weltmeisterschaft öffnen, die im Mai in Zürich und Freiburg stattfindet.