Halbfinal-Showdown in der PostFinance Women’s League
05/03/2026
Die PostFinance Women’s League wartet mit packenden Halbfinal-Duellen auf. Neben den direkt qualifizierten EV Zug und SC Bern kämpfen die Pre-Playoff-Siegerinnen HC Ambri-Piotta und HC Fribourg-Gottéron Ladies um den Einzug ins Finale. Für den Lausanne HC Féminin beginnt mit dem Aufstieg aus der SWHL-B ein neues Kapitel in der höchsten Schweizer Frauenliga.
Nachfolgend eine Kurzvorschau zu den Halbfinal-Paarungen, welche morgen Freitag, 6. März 2026, starten.
EV Zug (1.) vs. HC Fribourg-Gottéron Ladies (4. / qualifiziert über die Pre-Playoffs)
Die HC Fribourg-Gottéron Ladies haben ihre Pre-Playoff-Serie nach einer anfänglichen 1:5-Heimniederlage gegen die ZSC Lions Frauen gedreht. Mit einem knappen 1:0-Auswärtssieg und einem 4:2-Heimerfolg gestern Abend qualifizierten sie sich fürs Halbfinale. Wie bereits in der Regular Season konnte sich Fribourg auch in den Pre-Playoffs auf die offensiven Qualitäten von Topscorerin Ann-Frédérique Guay und Norina Müller verlassen. Beide erzielten jeweils drei Scorerpunkte.
In der Runde der letzten Vier treffen die Fribourgerinnen auf die formstarken Zugerinnen, die mit 78 Punkten und einem Vorsprung von 20 Zählern auf den SC Bern die Spitze der Tabelle erobert haben. Mit 148 erzielten Toren bei nur 30 Gegentreffern zählen sie zu den offensiv wie defensiv stärksten Teams der Liga. Bislang kassierte der EV Zug nur zwei Niederlagen – einmal gegen den HC Ambri-Piotta und einmal nach Verlängerung gegen den SC Bern. Alle weiteren Partien gestaltete das Team von Head Coach Daniela Diaz siegreich.
SC Bern (2.) - HC Ambri-Piotta (3. / qualifiziert über die Pre-Playoffs)
Die Tessinerinnen sicherten sich dank eines 4:1-Heimsiegs und eines 3:1-Auswärtserfolgs in den Pre-Playoffs gegen die HC Davos Ladies den Einzug ins Halbfinale. Herausragend dabei war die 24-jährige Finnin Jenna Kaila mit drei Treffern, ebenso punktgleich mit je drei Scorerpunkten waren Fanny Rask, Michaela Pejzlova und Laura Desboeufs, die jeweils ein Tor und zwei Assists erzielten.
Im Halbfinale wartet nun das Duell mit dem Tabellenzweiten und amtierenden Meister SC Bern. Die Bernerinnen haben elf ihrer letzten 13 Spiele gewonnen und verdrängten den HC Ambri-Piotta auf Rang drei. Mit der Französin Estelle Duvin (47 Scorerpunkte) und der Finnin Maija Otamo (42) stellen sie zudem die beiden produktivsten ausländischen Spielerinnen der Liga.
Spannend: In allen bisherigen vier Aufeinandertreffen zwischen Bern und den Tessinerinnen siegte stets das Auswärtsteam – zweimal Bern, zweimal Ambri. Das erste Duell im September 2025 entschieden die Bernerinnen dabei mit 1:0 nach Penaltyschiessen für sich, das letzte Ende Januar 2026 gewann Ambri mit 4:3 nach Verlängerung. Dazwischen gewann Ambri Mitte Oktober 2025 mit 5:3, und am 10. Januar 2026 setzte sich Bern mit 2:0 durch.
Alle Spiele werden live und kostenlos auf der Streamingplattform RED+ übertragen.
Lausanne HC Féminin steigt in die PostFinance Women’s League auf
Dank zwei 1:0-Siegen, darunter einer in der Verlängerung, im Viertelfinale gegen die EHC Bassersdorf Ladies sicherte sich der Lausanne HC Féminin den Aufstieg in die höchste Schweizer Frauen-Eishockeyliga. Die Promotion wurde möglich, nachdem die SC Langenthal Damen ihr Team zurückgezogen hatten und kein weiteres Team aufstiegsberechtigt war. Wir gratulieren dem LHC Féminin herzlich zu diesem historischen Erfolg und freuen uns die Waadtländerinnen ab der Saison 2026/2027 in der PostFinance Women’s League zu begrüssen.