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Frauenteam des EVZ von einer Verletzungsserie hart getroffen


25/09/2026

Das an diesem Freitag, 25. September, veröffentlichte Medical Update zeichnet ein ernüchterndes Bild für das Frauenteam des EV Zug, das durch schwere personelle Rückschläge erheblich geschwächt wird. Die längsten Ausfälle betreffen Chiara Eggli und die Finnin Sini Karjalainen. Die Schweizer Stürmerin, die sich am 13. September gegen Davos an der Schulter verletzte, muss sich am 28. September einer Operation unterziehen und wird zwischen vier und sechs Monaten ausfallen. Die ausländische Verteidigerin zog sich derweil in ihrem dritten Spiel für die Zugerinnen eine schwere Knieverletzung zu; ihre Kreuzbandoperation wird sie für voraussichtlich neun bis zwölf Monate vom Eis fernhalten.

Luisa Waser wiederum liess sich am 22. September einen gutartigen Tumor am Hals entfernen. Da der chirurgische Eingriff gut verlaufen ist, wird ihre Rückkehr ins Training innerhalb der nächsten Wochen erhofft.

Im restlichen Kader herrscht überwiegend Ungewissheit, begleitet von einer langen Liste von Spielerinnen, deren Zustand von Woche zu Woche neu beurteilt wird. Dies betrifft etwa Noemi Ryhner (26), die nach ihrem Ende Januar im Cupfinal erlittenen Wadenbeinbruch und den darauf folgenden postoperativen infektiösen Komplikationen weiterhin um ihre Rückkehr kämpft. Auch Gehirnerschütterungen setzen dem Team schwer zu: Betroffen sind die Österreicherin Annika Fazokas sowie die Nachwuchsspielerinnen Joy Roulet und Alina Marti. Letztere musste ihr Aufgebot für den Zusammenzug der Schweizer Nationalmannschaft in der kommenden Woche absagen. Ein Nati-Aufgebot, das auch Verteidigerin Annic Büchi ablehnen musste, da sie sich nach einer im Sommer erlittenen Knieverletzung nach wie vor in der Rekonvaleszenz befindet.