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Filip Zadina war tatsächlich überzählig


21/03/2026

Die gestrige Aufstellung dürfte bei vielen Bündner Fans Fragen aufgeworfen haben, als sie sahen, dass Filip Zadina, der in dieser Saison durchschnittlich einen Punkt pro Spiel erzielt, als überzähliger Spieler gemeldet war. Warum war das so, und steckte dahinter nicht doch eine Verletzung?

Nein, wie Josh Holden gegenüber der Südostschweiz bestätigt: «Es ist eine Bauchentscheidung. In jedem Spiel wähle ich die Spieler aus, die uns am besten helfen können.»

Stattdessen zog er für dieses Spiel Brendan Lemieux vor. «Durch seine Härte vor dem gegnerischen Tor bringt Brendan wichtige Playoff-Qualitäten mit», rechtfertigt Holden seine Entscheidung, zumal Lemieux bei drei der vier HCD-Tore auf dem Eis stand. Zudem lobte er dessen Chemie mit Adam Tambellini.

Kurz gesagt, Entscheidungen, die sich viele Trainer bei ihren Ausländern wünschen würden: «Das ist ein Luxusproblem, Zadina ist jemand, der Spiele entscheiden kann. Er wird sicherlich seine Eiszeit bekommen», fügt Holden hinzu. Über seine Strategie für Akt II wollte er jedoch nichts weiter verraten.