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Ein Top-Sechs-Ziel für Sam Hallams erste Saison und die Bedeutung von Henrik Tömmernes bei seiner Verpflichtung


06/08/2026

Bereits im vergangenen Oktober als zukünftiger Trainer von Genève-Servette für die Saison 2026-27 angekündigt, steht Sam Hallam nun kurz davor, die Schweizer Meisterschaft zu entdecken. Mit 47 Jahren wird der schwedische Coach seine erste Auslandserfahrung machen, nachdem er unter anderem die Nationalmannschaft seines Landes geleitet hat, mit der er bei den Weltmeisterschaften 2024 und 2025 zwei Bronzemedaillen gewann.

Die Wahl von Genève-Servette ist kein Zufall. Hallam erklärte der Tribune de Genève, dass er über die letzten Saisons hinweg eine Vertrauensbeziehung zu Marc Gautschi, dem Genfer Sportdirektor, aufgebaut hat. Die beiden Männer hatten insbesondere Gelegenheit zum Austausch, als der Schwede in die Schweiz reiste, um im Rahmen seiner Tätigkeit für die Nationalmannschaft Spieler zu beobachten.

Bevor er sich verpflichtete, konnte Hallam auch Informationen von schwedischen Spielern einholen, die das Genfer Trikot getragen hatten. Darunter Henrik Tömmernes, der ihm unter anderem positiv über das Team, die Fans und die Stadt berichtete. Er fügt sogar hinzu: "Ich glaube sogar, wenn Henrik nicht gewollt hätte, dass ich den Job bekomme, hätte ich ihn nicht bekommen."

Für seine erste Saison in der Schweiz verbirgt Sam Hallam seine Ambitionen nicht, setzt aber gleichzeitig ein erstes konkretes Ziel. Genève-Servette will die National League in den Top 6 abschliessen, um sich in eine günstige Ausgangsposition für die Play-offs zu bringen.