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Die IIHF Frauen-Eishockey-Weltmeisterschaft 2028 findet in der Schweiz statt


29/05/2026

Die Schweiz wird die IIHF Frauen-Eishockey-Weltmeisterschaft 2028 ausrichten. Der Internationale Verband IIHF hat die Organisation des Turniers an Swiss Ice Hockey vergeben und damit das langjährige Vertrauen in die organisatorischen Kompetenzen des Schweizer Eishockeys bestätigt.

In den letzten Jahren hat die Schweiz mehrfach bewiesen, dass sie grosse internationale Eishockey-Events erfolgreich organisieren kann. Nach der U18-Weltmeisterschaft der Männer 2023 in Basel und Porrentruy, der U18-Frauen-WM 2024 in Zug und der laufenden Weltmeisterschaft 2026 in Zürich und Fribourg stellt die Frauen-WM 2028 den nächsten wichtigen Meilenstein dar.

«Die Vergabe dieses Turniers ist sowohl eine immense Ehre als auch eine wichtige Chance für das Frauen-Eishockey in der Schweiz», sagt Martin Baumann, CEO von Swiss Ice Hockey. «Die von der Schweiz bei den Olympischen Spielen 2026 in Mailand gewonnene Bronzemedaille hat dem Frauen-Eishockey einen zusätzlichen Schub verliehen. Unsere Nationalmannschaft begeistert ein immer breiteres Publikum und wir hoffen, dass die Frauen-WM 2028 eine neue Euphorie im Land auslösen wird».

Marc-Anthony Anner, Präsident des Organisationskomitees der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 und Leiter Nachwuchs-, Amateur- und Frauen-Sport bei Swiss Ice Hockey, fügt hinzu: «Eines der Ziele ist es, die Frauen-Weltmeisterschaft 2028 zu einem nachhaltigen Vermächtnisprojekt der laufenden Männer-WM 2026 zu machen und die Begeisterung für Eishockey an künftige Generationen weiterzugeben. Die Entwicklungen im Frauen-Eishockey sind in den letzten Jahren deutlich spürbar. Die Zahl der Spielerinnen wächst kontinuierlich, und eine Vielzahl von Clubs investiert gezielt in ihre Frauenprogramme. Die Frauen-Weltmeisterschaft 2028 in der Schweiz wird ein Leuchtturmprojekt sein, das diese positive Entwicklung fördern wird».

Luc Tardif, Präsident der IIHF, erklärt: «Dies ist ein wichtiger Moment für das Schweizer Eishockey und das kontinuierliche Wachstum unseres Sports auf internationaler Ebene. Die Ausrichtung der IIHF Frauen-Eishockey-Weltmeisterschaft bietet eine einzigartige Chance, die nächste Generation zu inspirieren und nachhaltige Möglichkeiten für junge Menschen zu schaffen, an unserem Sport teilzunehmen. Grossveranstaltungen hinterlassen ein Vermächtnis, das weit über das eigentliche Turnier hinausgeht: Sie motivieren Mädchen und Jungen, Eishockey zu entdecken, ermöglichen die Unterstützung lokaler Entwicklungsprojekte und stärken den Sport für viele Jahre. Die Schweiz hat mehrfach ihre Fähigkeit bewiesen, Weltklasse-Events zu organisieren. Ich bin überzeugt, dass die WM 2028 ein grossartiges Fest für das Frauen-Eishockey und die gesamte Eishockey-Gemeinschaft sein wird».

Die Austragung der Frauen-Weltmeisterschaft 2028 wird dem Frauen-Eishockey sowohl medial als auch in der breiten Öffentlichkeit zusätzliche Sichtbarkeit verleihen und somit nachhaltige Impulse für die Zukunft dieses Sports schaffen. Die Förderung des Frauen- und Mädchen-Eishockeys ist ein Erbe-Element der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 in der Schweiz. Über den Entwicklungsfonds für Mädchen unterstützt Swiss Ice Hockey gezielt Programme auf allen Stufen des Athletenwegs, von der Initiation bis zum Spitzensport. Diese Programme umfassen insbesondere die Einführung von U14-Mädchenturnieren im Drei-gegen-Drei-Format sowie die Etablierung der «Junior Women’s League U16» ab der Saison 2026/2027 (weitere Informationen unter legacy.sihf.ch).

Die detaillierte Planung sowie die Austragungsorte der IIHF Frauen-Weltmeisterschaft 2028 in der Schweiz werden bis zum halbjährlichen IIHF-Kongress im Herbst 2026 kommuniziert.