Der LHC verstärkt seine Sicherheitsmassnahmen in der Vaudoise aréna
30/10/2026
Mitteilung des Clubs
Nach den Vorfällen vom Samstag, 24. Oktober in der Vaudoise aréna verurteilt der Lausanne Hockey Club jegliches gewalttätige Verhalten oder Handlungen, die die Sicherheit der Zuschauer, der Mitarbeiter und aller im Stadion anwesenden Personen gefährden könnten, aufs Schärfste.
Diese Verhaltensweisen sind inakzeptabel und widersprechen den Werten von Respekt, Verantwortung und Fairplay, die unser Club vertritt und fördern möchte.
Jede Woche versammeln sich Tausende von Menschen in der Vaudoise aréna, um Emotionen zu teilen, ihr Team zu unterstützen und ihre Leidenschaft für das Eishockey zu leben. Jeder Zuschauer, jede Familie und jedes Kind muss ein Eishockeyspiel in einer einladenden, friedlichen und sicheren Umgebung besuchen können. Dabei handelt es sich um eine wesentliche Verantwortung, die der LHC vollumfänglich wahrnehmen will.
In Absprache mit den verschiedenen beteiligten Akteuren hat der Club eine Analyse seiner Sicherheitsdispositive durchgeführt und beschlossen, mehrere Sofortmassnahmen umzusetzen sowie gleichzeitig eine längerfristige Anpassung einzuleiten.
Reaktivierung des Scan-ID-Systems gegen Fribourg-Gottéron
Bei den kommenden Heimspielen gegen Fribourg-Gottéron wird der LHC die Anwendung der derzeit mit den gegnerischen Fans geltenden Charta aussetzen und das Scan-ID-System reaktivieren.
Diese Massnahme wird eine verstärkte Einlasskontrolle ermöglichen und die für diese Begegnungen bereits vorgesehenen Vorkehrungen ergänzen, die weiterhin als «Risikospiele» eingestuft bleiben.
Es handelt sich um eine präventive und verhältnismässige Massnahme, die das respektvolle Verhalten der grossen Mehrheit der gegnerischen Anhänger keineswegs infrage stellt.
Verstärkung der Sicherheit im Gästesektor
Die Sicherheitsvorkehrungen rund um den Gästesektor werden verstärkt, insbesondere an den Zugängen und durch mehr Personalpräsenz.
Nach einer ersten Neubeurteilung werden nun neue Massnahmen umgesetzt, um die Fanbewegungen besser zu kontrollieren und eine wirksamere Trennung zwischen den verschiedenen Personenströmen zu gewährleisten.
Parallel dazu prüft der Lausanne Hockey Club gemeinsam mit der Vaudoise aréna eine bauliche Verstärkung des Gästesektors.
Ziel ist es, mögliche infrastrukturelle Anpassungen zu identifizieren, um die Sicherheit und die Trennung der Fangruppen nachhaltig zu verbessern. Diese allfälligen Änderungen erfordern eine eingehende technische Analyse, insbesondere aufgrund der baulichen Gegebenheiten des Gebäudes.
Identifizierung und Sanktionen
Der LHC hat der Polizei sämtliche ihm vorliegenden Informationen und Bilder im Zusammenhang mit den Vorfällen übergeben. Die Identifizierung der beteiligten Personen wird von den zuständigen Behörden im Rahmen ihrer Ermittlungen durchgeführt.
Sobald die Verantwortlichkeiten formell festgestellt sind, werden die Polizei, die Liga und der Club angemessene Sanktionen gegen die betroffenen Personen verhängen, was insbesondere Stadionverbote umfassen kann.
Weder innerhalb noch ausserhalb der Vaudoise aréna wird gewalttätiges oder andere gefährdendes Verhalten toleriert.
Die Leidenschaft für das Eishockey muss ein Fest bleiben. Gewalt hat dabei keinen Platz.
Lausanne Hockey Club